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Johann Karl (Carl) Carl (Forchheim (Bayern), 4. April1830 – München, 20. August1898) war ein DeutscheKomponist, Dirigent und Trompetenspieler.
Lebenszyklus
Carl war der Sohn des Gastronomen Paulus Carl und seiner Frau Margaretha Bröting. Bereits in jungen Jahren wurde er Schüler des Kapellmeisters Georg Joseph Schumann, Dirigent der Stadtkapell Forchheim. Als Carl 18 Jahre alt war, nannte ihn Schumann den zweiten Dirigenten der Stadtkapelle. 1848 ging Carl aber auch zum Militär und wurde Mitglied der Kapelle des 1. Artillerie-Regiments in München. Ab 1859 wurde er Mitglied der Militärkapelle des 4. Feldartillerie-Regiments König zu Augsburg. Dieses Amt bekleidete er 31 Jahre bis zu seiner Pensionierung, davon 30 Jahre als Dirigent. 1879 wurde er dem Hoftisch von King . gewidmet Ludwig II. von Bayern mit seinen Musikern zu spielen.
Er ist Autor des in Deutschland bekannten Mussinan Marschdie er dem Vorgesetzten gab Ludwig Ritter von Mussinan, der für seine Verdienste in der Schlacht von Sedan (1870) mit dem Militär Max Josef-Orde wurde ausgezeichnet. Aber Carl schrieb auch eine Reihe anderer Märsche.
Kompositionen
Arbeiten für eine Konzertband
- Alarm März
- Apell-Marsch, Feldschritt
- Auf Wiedersehen
- Lieferung 1
- Lieferung 2
- Baron-von-Stengel-Marsch
- Colonnen-Marsch
- Erinnerungen an Glasgow
- Fanfare zum Parademarsch
- Feldschritt
- Feldschritt 1
- Feldschritt 2
- Fürst-Fugger-Marsch
- Germanen-Marsch
- Glocken-Marsch
- Gongos-Polka
- Hochländer Marsch
- Kaiser-Wilhelm-Fanfare
- Kriegsfanfare
- Marsch im Trabe
- Mussinan-Marsch
- Parade Marschmar
- Riedinger Marsch
- Kreisverkehr Marsch
- Fast 30 Jahre bist du alt, März
- Schleitheimer Marsch
- Schön ist's unter freiem Himmel
- Schweizer Marsch
- Seuffert-Marsch nach Motiven des deutschen Songs "Heinrich der Vogler"
- Testier-Marsch über "Wenn ich mal stirb..."
- Trauer-Marsch
- Treytatschi auf der Grunsel
Veröffentlichungen
- Hans-Helmut Schnebel: Berühmte Marschkomponisten: Stabstrompeter Carl aus Forchheim in Bayern, in: Die Blasmusik - Offizielles Organ des Bundes Deutscher Blasmusikverbände e.V., Freiburg, Mai 1990, S. 141-143