WikiDer > Kurbelgehäuseentlüftung
Carter-Belüftung ist ein System bei Viertaktmotoren um Dämpfe in die Kurbelgehäuse abfließen.
Diese Dämpfe entstehen hauptsächlich, weil während des Verdichtungs- und Arbeitstaktes eines Viertaktmotors Benzin-Luft-Gemisch oder Verbrennungsgas entlang der Kolbenringe leckt und gelangt unter den/die Kolben im Kurbelgehäuse, insbesondere bei älteren Motoren. Diese Dämpfe bestehen aus unverbranntem Kohlenwasserstoffe (Benzin), Kohlenmonoxid, Stickoxide, Luft, Öl und Wasserdampf (durch Kondensation bei kaltem Motor). Ohne gute Kurbelgehäuseentlüftung, schwarzer Schlamm Formung im Motor.
Da immer mehr Dampf in das Kurbelgehäuse eindringt, entsteht ein Überdruck, der sich irgendwann entlang der Öldichtungen und Dichtungen wo es zu Ölaustritt kommen kann. Um Überdruck zu vermeiden, werden die Dämpfe abgesaugt. Dies geschah lange Zeit durch ein offenes Rohr und den Gegenwind.
Zu Emissionen Um die Atmosphäre zu begrenzen, wurde dieses System später geschlossen, indem Frischluft durch den Luftfilter und den Unterdruck in der Luft angesaugt wurde Ansaugkrümmer. Der Kurbelgehäusedampf wird im Motor verbrannt. Dies wird als „positive“ oder „erzwungene Kurbelgehäuseentlüftung“ bezeichnet, oder Englisch, Positive Kurbelgehäuseentlüftung (PCV).