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Catherine Spaak
Catherine Spaak
1975 gesprochen.
Allgemeine Information
Geboren3. April 1945
GeburtsortBoulogne Billancourt
LandFlagge von Frankreich Frankreich
Arbeit
aktive Jahre1959–
BerufDarstellerin, Sänger
(und) IMDb-Profil
Portal  Portalsymbol  Film
Catherine Spaak im Jahr 2011

Catherine Spaak (Boulogne Billancourt, 3. April 1945) ist eine französische Schauspielerin. Sie ist die Tochter eines Drehbuchautors Charles Spaak und die Schwester der Schauspielerin und Fotografin Agnes Spaak. Ihr Onkel ist Paul-Henri Spaak, ehemaliger Politiker und Triple Premierminister von Belgien.

Leben und Arbeiten

Debüt und junge italienische Filmkomödien

Catherine war noch keine fünfzehn Jahre alt, als sie 1960 in dem Fluchtdrama debütierte Le Trouc, der letzte film von Jacques Becker. Bald darauf ging sie nach Italien, um in Komödien zu spielen. Zuerst benahm sie sich wie eine italienische Lolita in ich dolci inganni (Alberto Lattuada, 1960).

Durchbruch als freigeistige und frivole Frau

Ein Jahr später etablierten drei Filme ihren Namen. La Voglia Matta (Luciano Salce, 1962) hatte Zensurprobleme, startete aber ihre italienische Karriere. 1962 folgte die commedia all' italiana-Kultfilm Il sorpasso (Dino-Risiko) und 1963 der gleichnamige Roman von Alberto Mähren basierendes Drama la noia (Damiano Damianic). Sie hat immer den Charakter des freigeistigen, schamlosen und frivolen Mädchens dargestellt. Es sollte in den sechziger Jahren ihr Markenzeichen werden und bleiben, der Höhepunkt ihrer Filmkarriere. 1964 kam sie zurück nach Frankreich, um damit im Remake von zu spielen La Ronde (Roger Vadim), in dem sie einmal mehr eine verspielte und provokative junge Frau porträtierte. Sie nahm dann auch am Kriegsdrama teil Wochenende à Zuydcoote (Henri Verneuil).

Sentimentale Komödien der Jahre 1965-1976

Danach war sie fast ausschließlich in italienischen, meist sentimentalen Komödien zu sehen. So bekam sie alle großen italienischen Schauspieler der damaligen Zeit als Gegnerin, wie zum Beispiel Vittorio Gassmann, Ugo Tognazz, Marcello Mastroianni, Alberto Sordic und Nino Manfredic.

Spätere Karriere: Fernsehen

Seit den 1980er Jahren konzentriert sie sich immer mehr auf ihre Fernseharbeit und ist selten auf der großen Leinwand zu sehen.

Privatleben

Sie war nacheinander mit dem Schauspieler verheiratet Fabrizio Capucci (1963-1971) und mit dem Sänger und Schauspieler Johnny Dorellic (1972-1979).

Filmografie (eine Auswahl an Spielfilmen)