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Charles Destrée
Charles Destree
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Allgemeine Information
Vollständiger NameCharles Cornelis Destree
Geboren13. Mai1926
GeburtsortSt. Pankras
LandDie Niederlande
BerufGrafiker
Portal  Portalsymbol  Geschichte

Charles Cornelis Destree (St. Pankras, 13. Mai1926[1]) ist ein Niederländisch Widerstandskämpfer und Historiker.

Persönlich

Destrée ist ein Sohn des Arztes Adler Destree der von 1925 bis 1963 eine Praxis hatte St. Pankras, und Anna Landwehr. Während des Zweiten Weltkriegs war sein Vater Teil der Widerstand des Arztes, und Charles wurde von ihm als Kurier engagiert. Ohne Wissen seines Vaters engagierte sich Charles Destrée ab 1944 selbst im eigentlichen Widerstand.[2] Er hatte eine Stellungnahme der Sauerkrautfabrik Peter Verburg in Langedijk, dass er für die Nahrungsversorgung unentbehrlich war. So wusste Destrée bei der Arbeitseinsatz fliehen.[3] Anfang September 1944 wurde er von seinem Vater auf die Nautische Schule in Groningen gebracht.[4] Er war wieder zu Hause, als am 25. April 1945 eine Gruppe von Gestapo-Agenten seinen Vater anhielt, der auf dem Heimweg war. Dem Vater gelang es, einer Verhaftung durch einen Trick zu entgehen und Destrée, die sich mit zwei Untergetauchten bei den Nachbarn versteckt hatte, entging ebenfalls der Verhaftung.[2]

Nach dem Krieg ging Destrée 1946 als Kriegsfreiwilliger für Niederländisch-Ostindien. Er war Teil der Regiments-Stunttruppen und war Fahrer und Zeichner für die Informationsdienst der Armee auf Bali. Obwohl es Destrée anfangs gefiel, dämmerte ihm nach einigen Monaten, dass die niederländische Armee Kriegsverbrechen engagiert sein. Besonders die KNIL-Einheit Gadja Merah (Red Elephant Brigade) lebte auf Bali.[5] Die Einheit von Destrée wurde im September 1947 nach Sumatra verlegt.

Destrée kehrte 1948 in die Niederlande zurück. 1950 erhielt er eine lobende Erwähnung für ein Poster, das er für einen Posterwettbewerb der E.C.A.-Mission einreichte.[6] Im selben Jahr ging er nach Paris. Destrée arbeitete dort als Designerin und Werbedesignerin und Auvers-sur-Oise die französische Werbeagentur Société d'Esthétique Appliquée (SEA) an[7] die bald eine niederländische Filiale an der Prinsengracht in Amsterdam bekam. Destrée arbeitete hier unter anderem für Verkade, das PantherZigarrenfabrik und Werft verolme. In Frankreich gehörte Pont-a-Mousson zu den Kunden.[7]

Großbritanniens Spiel

Destrée lebt in Frankreich und ist immer noch als Amateurhistorikerin tätig. Er äußert sich im Internet insbesondere über die Geschichte des Niederländischen Königshaus, das Zweiter Weltkrieg und Niederländisch-Ostindien.[2] Seine Beiträge sind im Allgemeinen sehr kritisch gegenüber renommierten Wissenschaftlern wie z Loe de Jong und Cees Fasseur.

Seine größte Tätigkeit ist wohl die Ausarbeitung des „Großbritanniens-Spiels“. Dazu gehört auch seine ganz persönliche Sicht auf die Englandspiel und es enthält eine wichtige Quelle der Kritik an der Geschichtsschreibung von De Jong und Fasseur. Dieses "Großbritanniens Spiel" beinhaltet die Idee, dass, als in der zweiten Hälfte des Jahres 1942 die 1942 Vereinigtes Königreich und die Niederlande den Krieg zu verlieren schienen, entwickelten beide Länder Anfang 1943 einen Plan, um mit Deutschland Frieden zu schließen. Das Vereinigte Königreich könnte im sogenannten "Plan für Holland" einem Frieden zustimmen, wenn die Niederlande, Belgien und Nordfrankreich entmilitarisiert würden. Prinz Bernhard würde dann Hitler Rückkehr als Stadthalter (nur aus einem nördlichen Teil der Niederlande; a NS B'dort war der Süden zu verwalten). Dazu müsste der kommunistische und sozialistische Widerstand beseitigt werden. Nachdem dem Vereinigten Königreich jedoch die volle Unterstützung der Vereinigten Staaten zugesichert wurde, wurde dieser Friedensplan aufgegeben. Der Beweis für Bernhards Beteiligung wäre verschwiegen worden. Anschließend wäre die Geschichtsschreibung zugunsten von Wilhelmina und Bernhard mit Hilfe von Leuten wie Lou de Jong - also noch Destrée - angepasst worden.

Destrée gibt an, dass die Brief des Statthalters Das Prinz Bernhard hätte an die Nazis geschrieben, höchstwahrscheinlich an die Niederländisches Institut für Kriegsdokumentation (NIOD) oder in deutschen und/oder amerikanischen Archiven). Auch Gerard Aalders, ehemaliger NIOD-Mitarbeiter, ist von der Existenz des Stadhoudersbriefs überzeugt.[8] Dieser Brief tauchte jedoch nie auf.
Ebbe Rost van Tonningen sagt in seinem Buch im Niemandsland dass sein Vater, Meinoud Rost van Tonningen, laut Destrée wurde im Auftrag von Prinz Bernhard ermordet. Dafür gebe es keine handfesten Beweise, "nur Anhaltspunkte".[9] Im Teambeschuss (2005) Destrée wird von den Autoren für das Teilen von Wissen und Informationen gedankt.[10] Für das Buch Krieg der Windsors (2002) wurde er interviewt.[11][12]

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