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chole (ebenfalls: choule oder jeu de crosse) ist ein Stock-mit-Ball Spiel gespielt im Grenzgebiet von Belgien mit Frankreich (Hennegau), bei dem man versucht, mit einem Batting Stick (de) mit einer vorgegebenen Anzahl von Schlägen zu schlagen Kreuz oder choule) und eiförmige Kugeln (de cholettes) ein vereinbartes Ziel (es Planchette), wo der Gegner nach den vereinbarten Regeln hindern kann.
Im Spielbereich ist das Spiel bekannt als jeu de crosse, in der angelsächsischen Welt und auch in den Niederlanden ist das Spiel hauptsächlich bekannt als choule oder chole.
Spielregeln
Beim Chole spielen beide Seiten mit dem gleichen Ball (zunächst bestritten sie den Ball, später wurde der Ball abwechselnd von beiden Seiten geschlagen). Nach der Bestimmung des Ziels, manchmal 15 bis 20 Kilometer vom Startpunkt entfernt, wird mitgeboten. Jede Partei musste die Anzahl der Stiche angeben, bei denen sie glaubt, den Endpunkt zu erreichen. Die Seite mit dem niedrigsten Gebot darf abschlagen und versuchen, diesen Endpunkt zu erreichen. Die andere Partei muss versuchen, dies zu verhindern. Die Spieler der Startgruppe, die Chouleurs, schlagen abwechselnd den Ball. Nachdem drei Spieler geschlagen haben, darf jemand vom gegnerischen Team den Ball zurückgeben. Dann schlägt die Startelf noch einmal dreimal zu, gefolgt von einem Rückschlag der Gegner. Dieser Choule à la crosse war hauptsächlich im Norden Frankreich und in Hennegau geliebt und wird immer noch als jeu de crosse gespielt. Der französische Schriftsteller Emile Zolac (1840-1902) gab eine genaue Beschreibung dieses Spiels in seinem Germinal das in diesen Bereichen stattfindet.
Die gegnerische Mannschaft oder die déchouleurs versuchen, den Ball so weit wie möglich an Stellen zu treffen, an denen es für die andere Seite schwierig ist, ihn zu treffen. Wenn der Ball irgendwo landet, wo die Spieler ihn nicht mehr erreichen können, zum Beispiel im Wasser, wird untereinander entschieden, wo ein neuer Ball hingelegt werden soll.
Da dieses Spiel über Gräben und durch Felder gespielt wird, wird es hauptsächlich im Herbst gespielt, wenn die Felder leer sind. Die Schlagstöcke (Kreuze oder cho(u)les genannt) haben einen eisernen Kopf an einem stabilen und unbiegsamen Griff. Die (meist: Buchenholz) Kugel ist nicht rund, sondern eher eiförmig.
Später spielen beide Mannschaften mit ihren eigenen Bällen zum Tor.
Literatur
- Kolven, das Plaisir, um das abzulenken. Ausgabe 2001 des Kolfclub Utrecht Pension St. Eloyen.
- Choule, das nicht-königliche, aber älteste Spiel von Crosse. Ausgabe 2008 von Geert & Sara Nijs (im Eigenverlag).
Siehe auch
Externer Link
- (NL) "Webmuseum Colf & Kolf, vom Mittelalter bis zur Gegenwart" einschließlich eines Schwerpunkts auf Chole.
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