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Christian Wijnants

Christian Wijnants (1977) ist ein belgischer Modedesigner mit einer Vorliebe für Strickwaren.

Biografie

Christian Wijnants ist in . aufgewachsen Brüssel und dort studiert Latein und Mathematik. In Vorbereitung auf die Antwerpener Modeakademie er besuchte zunächst ein siebtes Jahr der Kunsthochschule, wo er das Zeichnen lernte.

Er sammelte Erfahrungen bei Dries Van Noten und Angelo Tarlazzi und startete 2003 ihre eigene Damenlinie.

2005 wurde er Jersey-Lehrer an der Antwerp Fashion Academy, wo er bis 2011 seine Liebe zum Strick an die Schüler weitergab.[1]

Der Designer verwendet bevorzugt traditionelle Techniken und spezielle Drucke, um eine einzigartige Kreation zu erzielen. Er mag fließende Linien und daraus entstehen oft neue Silhouetten Formteile.[2]

Danksagungen und Auszeichnungen

Seine Abschlusskollektion gewann 2000 den Sonderpreis Christine Mathijs und ein Jahr später gewann er den Grand Prix bei der Festival de la Jeune Creation im Hyères innerhalb.[3]

2005 gewann er den Schweizer Textilpreis

2012 gewann er den European Woolmark Prize für seine Strickarbeit, 2013 folgte der Internationaler Woolmark-Preis. Die Jury bestand unter anderem aus: Donatella Versace und Diane von Fürstenberg. Als Konzept für die Kollektion ging Wijnants von einem weißen Wollfaden aus und alle Silhouetten wurden von Hand gefertigt. Für die Farben, die er von Kristallen und Mineralien inspirierte, verwendete er die Batik Technik.[4][5]

Inspirationskollektionen

(L/S = Frühling/Sommer, H/W = Herbst/Winter)

  • H/W 2003-2004: Gemälde des flämischen Künstlers Breughel und mittelalterliche Kleidung[6]
  • F/S 2004: weibliche Ikonen der sechziger und siebziger Jahre wie such Romy Schneider und Brigitte Bardot[7]
  • F/S 2005: Dadaismus und der Film L'Ete Meurtrier[8]
  • F/S 2006: Afrikanisch inspirierte Blumenschals
  • H/W 2006: Mittelalterliche Umhänge und Korsetts inspiriert von der Liebesgeschichte von Tristan und Isolde
  • L/S 2007: Kambodschanisch inspiriert von übergroßen Hosen, die locker zusammengebunden werden können, sowie Shorts und Tuniken, die mit Bügeln bestickt sind. Die Farbpalette bestand aus Sandgrau und Tabakbraun[9]
  • F/S 2009: Zentralafrika mit bearbeiteten Landschaftsfotos und Tarndetails[10]
  • H/W 2009-2010: Poesie und subtile Farben aus den Gemälden von Marlene Dumas, Atmosphäre schaffen basierend auf einem Foto von Camille VivierNatur in Form von Schlangen- und Schaffell[11]
  • H/W 2010-2011: Natur, das Buch Liebesgeneration[12]
  • F/S 2011: kongolesische Unabhängigkeit, der Antwerpener Maler Piet Raemdonck[1]
  • H/W 2011-2012: Drucke inspiriert von Gerhard Richters Overpainted Photographs und dem nigerianischen Maler Wangechi Mutu[13]
  • F/S 2012: die Architekturfotoserie 'Sommerhäuser' des schwedischen Künstlers Mikael Olsson Wijnants übersetzt in fließende Silhouetten mit grafischen und Animal-Prints in sanften Farbtönen wie Vanille, Beige und Smaragdgrün[14]