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In einem Steuerbuch oder tynsboek der geschuldete Betrag pro steuerpflichtigem Grundstück (Grundstück oder Gebäude) war Tribut eingetragen sowie der Name des Steuerpflichtigen und das Zahlungsdatum.
Die Bücher sind nach dem Ort des Grundstücks, nach dem Vermieter oder nach dem Ort, an dem der Tribut zu entrichten war, benannt. Jedes Buch ist nach Zahltag aufgeschlüsselt. So wusste es Buch von Lieshout drei separate Steuerbücher: die Bamisböck (Zahltag mit Saint Bavo, 1. Oktober, der corsmis buch (Weihnachten, 25. Dezember) und die Böck St. Johannes Evangelist (27. Dezember).[1]
Im Steuerbuch wurde die Zahlung für jeden steuerpflichtigen Posten durch einen Jahresbuchstaben oder ein Zeichen am Rand vermerkt. Der Name eines neuen Steuerzahlers, normalerweise eines Sohnes oder einer Tochter, wurde über dem des vorherigen geschrieben. Steuerbücher enthalten somit eine Fülle von historischen und genealogischen Daten.
Literatur
Y.J.A. Welings, C.J.M. van der Heijden, J.G.M. Sanders (2000): Hacken und Kapaune. Verzeichnis der Steuerregister für Nordbrabant, 14.-20. Jahrhundert, Staatsarchiv in Nordbrabant, 's-Hertogenbosch, ISBN 90-74376-12-6 .
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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