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Klerus (Altgriechisch:α / klêrouchía) ist in antikes Griechenland der name für das typische Athener Form der militärischen Kolonisation, bei der attische Bürger als eine Art Besatzungstruppe in ein unterworfenes Territorium geschickt wurden und dort ein Stück Staatsland ( long) langfristig gepachtet erhielten.
Dieses cleruchen behielt ihre Dachboden Bürgerrechte und bildeten nach athenischem Vorbild eine eigene Gemeinde innerhalb der Kolonie. Da sich viele Menschen durch diese Form des Eigentumserwerbs aus der Schicht der Enteigneten auf die soziale Leiter hocharbeiten konnten, zeigte diese Institution neben einem militärischen auch einen sozioökonomischen Aspekt. Zu Beginn des Peloponnesischer Krieg Athen hatte etwa 10.000 solcher Geistlichen.
Überblick über die wichtigsten athenischen Geistlichen:
- seit 509 v. auf Salami
- seit 506 v. in der Nähe von Chalkis (Euböa)
- seit ± 500 auf den Inseln Limnos und Imbros
- seit ± 475 an Himmelros
- seit ± 450 auf den Inseln Naxos und Andros, und auf dem Thrakisches Chersones
- seit 437 in Amphipolis
- seit 431 Ägina
- seit 427 in Mytilini (Lesbos)
- seit 416 Melos
Alle diese Geistlichen gingen während oder am Ende des Peloponnesischen Krieges an Athen verloren, aber zu Beginn des 4. Jahrhunderts v. Chr. gingen sie verloren. Lemnus, Imbrus und Skyrus kamen wieder in athenischen Besitz und blieben Athener bis römisch Zeit.
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