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Bei Obst wird zwischen Clubsorten und freien Sorten unterschieden. EIN Vereinsrasse (ebenfalls Konzeptvielfalt erwähnt) ist ein neues, patentiert Sorte angebaut nach a Vereinssystem. Dies bedeutet, dass eine begrenzte Anzahl von Personen oder Organisationen die Sorten nach einer festen Vermarktungspolitik und einer festen Absatzförderungspolitik vermarkten und handeln.[1] EIN freie Rasse kann ohne solche Bedingungen angebaut werden.
Das Clubsystem
Neue Obstsorten entstehen oft durch Kreuzung bestehender Sorten und werden oft von professionellen Züchtern hergestellt. Darauf lassen sie sich dann patentieren, um einerseits Geld zu verdienen, andererseits aber auch um Qualität garantieren zu können. Vor allem seit den 2000er Jahren arbeiten Lizenznehmer mit einem „Clubsystem“. Sie bestimmen, wer wachsen darf und wie viel angebaut werden kann und wie der Verkauf stattfindet. Züchter müssen „Mitglieder“ des „Clubs“ werden. Dies bedeutet, dass sich ein Obstbauer nicht einfach für den Anbau der Sorte X entscheiden kann, wenn die Sorte X eine Clubsorte ist. Ein „Club“ bedeutet, dass sich nur eine begrenzte Anzahl von Personen mit der Sorte beschäftigt: Der Club bestimmt, wer und wie die Früchte vermarktet werden, welche Förderpolitik verfolgt wird, welche Preise gelten, wie viel angebaut werden darf und wie sie angebaut werden soll .
Um dies zu gewährleisten, wird mit jedem Züchter, der in den Club aufgenommen wird, ein Vertrag geschlossen.[2] Der Obstbauer zahlt Lizenzgebühren zum Patentinhaber. Normalerweise zahlt der Züchter einmalige Lizenzgebühren: ein Betrag pro Pflanze beim Pflanzen (bei Obstbäumen nennt man das this Baumkönig). Darüber hinaus zahlt der Erzeuger eine jährliche Lizenzgebühr pro verkaufter Obstmenge (Markenlizenz).
Bei freien Sorten ist dies nicht der Fall: Der Züchter entscheidet dann, was und wie viel er anbaut und zahlt keine Lizenzgebühren. Die Unterscheidung zwischen Clubrennen und freien Rennen ist nicht absolut. Es gibt viele Zwischenabstufungen: Betriebe, die nur Baumhonorare und keine Markenhonorare verlangen, Sorten, die teils nach einem Clubsystem, teils aber auch anders angebaut werden, und so weiter.
Umfang der Clubrassen
Das System der Clubsorten ist auf dem Vormarsch. Die meisten neuen Sorten werden auf diese Weise vermarktet. Das System ist vor allem für seine Anwendung auf Topobst (Äpfel und Birnen) bekannt. Beispiele für Vereinsrassen sind kanzi und Pinke Frau bei den Äpfeln und Süßes Gefühl bei den Birnen. Im Jahr 2010 waren 15% der Äpfel Clubsorten.[3] Aber auch mit kleinen Früchten wie Erdbeeren, Himbeeren, Blaubeeren und Brombeeren Club-Sorten sind auf dem Vormarsch.[4][5] Der Trend zu mehr Clubsorten ist ein weltweiter Trend.[6]
Vor- und Nachteile von Clubsorten
Leistungen
- Das Clubsystem fördert Innovation.[7]
- Das Clubsystem bietet eine Qualitätsgarantie, die sowohl für den Verbraucher als auch für den Hersteller einen Mehrwert darstellt.
- Für die Züchter bietet das System den Vorteil, dass die gesamte Vermarktung vom Verein übernommen wird.
- Im Erfolgsfall wird der Markt nicht von einer Vermehrung von Züchtern derselben Sorte überschwemmt, da die Aussaat auf kontrollierte Weise erfolgt. Das Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage wird genau beobachtet. Die Erzeuger sind somit ihres Absatzes sicher, was das Risiko der Investition erheblich einschränkt.[8]
- Die Überwachung des Marktes bedeutet, dass die Erzeuger höhere Preise für ihre Produkte erhalten.
Nachteile
- Der Züchter verliert viel Freiheit, weil er sich an die strengen Regeln des Clubs halten muss. Zum Beispiel muss mehr ausgedünnt werden.
- Die von den Züchtern geforderten Investitionen sind höher als bei freien Sorten.
- Die höheren Preise machen die Früchte für den Verbraucher teurer.
- Bei Schäden, zum Beispiel durch Hagel, ist der Schaden größer, da es sich um teurere Früchte handelt. Um dies zu verhindern, wird schneller investiert, beispielsweise in Hagelnetze.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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