WikiDer > Kohärenztheorie
Das Kohärenztheorie (vollständig: Kohärenztheorie der Wahrheit, ebenfalls Kohärenz genannt), stammend aus dem Philosophie der Wissenschaft, argumentiert, dass die Wahrheit eines Urteils in dem Grad an systematischer Kohärenz (= Kohärenz) besteht, auf den es mit anderen Urteilen gebracht werden kann.[1] Das bedeutet, dass eine Aussage wissenschaftlich wahr ist, wenn sie mit früheren Aussagen des Wissenschaftlers selbst und anderer Wissenschaftler übereinstimmt. Der Wahrheitsgehalt der Aussage wird daher auf der Grundlage anderer früher gemachter Aussagen bestimmt. Darüber hinaus wird der Wahrheitsgehalt nicht nur durch frühere Aussagen bestimmt, sondern auch durch aktuelle Meinungen, beispielsweise über die Genauigkeit der verwendeten Messgeräte und ob diese Messgeräte zur Überprüfung einer bestimmten Theorie geeignet sind.[Quelle?]
Der Begriff Kohärenztheorie gehört Rationalist und idealistisch Denker wie René Descartes und Immanuel Kant, aber auch einige Neopositivisten. Sie ist inspiriert von der Mathematik.[1]
Kritik an der Kohärenztheorie beinhaltet die sog Isolationseinwand, wonach die interne Konsistenz einer Reihe von Urteilen nicht ausreicht, um sie zu begründen, da sie mit anderen Reihen von intern zusammenhängenden Urteilen kollidieren können. Als Beispiel kann es sein Argument aus widersprüchlichen Offenbarungen zitiert, wonach beispielsweise die drei Weltreligionen Christentum, Islam und Hinduismus in ihrer Vereinzelung können intern systematisch in Beziehung gesetzt werden, stehen aber eindeutig im Widerspruch zueinander, so dass mindestens zwei von ihnen und vielleicht alle drei falsch sein müssen.[2]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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