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Coherer
zusammenhängender

EIN zusammenhängender ist ein sehr früher Detektor von Radiowellen für die Telegrafie. Der Coherer war nur in der Lage zu empfangen Morsenachrichten. Das Gerät war für den Empfang von drahtloser Telefonie und AM-Radio nicht geeignet.

Aufbau und Betrieb

Der Coherer besteht aus einem dünnen Glasrohr mit zwei Elektroden und ist lose mit Metallspäne (FeNi) gefüllt. Eine Seite des Coherers ist mit der Antenne verbunden, während die andere Seite geerdet ist. Durch das Hoch from wird ein elektrischer Strom aus einer parallel zum Koherer geschalteten Energiequelle geleitet elektrischer Wiederstand schwer zu passieren, aber unter dem Einfluss einer Funkwelle klebt das Pulver zusammen und der Koher lässt den Strom leicht passieren. Dieser Strom kann dann eine Glocke läuten oder ein Relais betätigen.

Die Ursache ist, dass zwischen den Metallpartikeln mikroskopisch kleine Funken entstehen, die die Partikel verklumpen lassen. Durch leichtes Antippen des Röhrchens verschwindet diese Eigenschaft und der alte Zustand kehrt zurück.

Geschichte

Die Erfindung des Coherers wird oft dem französischen Radiopionier zugeschrieben Edouard Branly, die um 1890 sind Funkleiter zuerst als Radiowellenempfänger verwendet. Allerdings hatte der italienische Physiker bereits sechs Jahre zuvor das Prinzip der Kohärenz beschrieben Temistocle Calzecchi Onesti. Bei seinen Forschungen entdeckte er, dass die elektrische Leitfähigkeit von Eisenspäne in einem isolierten Rohr unter dem Einfluss äußerer elektrischer Felder stark ansteigt. Onesti nutzte sein System hauptsächlich als Sturmdetektor, da es auf atmosphärische Störungen in der Luft reagierte.

Später verbesserte sich der Engländer Oliver Lodge das Gerät weiter, erklärt sein Prinzip und benennt es zusammenhängender (Englisch für 'Splicer'). Später wurden bessere Geräte zum Empfang von Funkwellen entwickelt, wie z Kristallempfänger, das Elektronenröhre und die zeitgenössische Transistor.