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Commissie-Lytton
Ankunft der Lytton-Kommission in Shanghai.
Die Lytton Commission untersucht den Tatort.

Das Ausschuss-Lytton war ein im Dezember 1931 von der Liga der Nationen zu den Feindseligkeiten zwischen Japan und China zu untersuchen. Der Name leitet sich vom Vorsitzenden des Komitees, dem britischen Diplomaten, ab Victor Bulwer-Lytton.

Japan war damals Mandschurei eingedrungen (siehe Zwischenfall in der Mandschurei) und war dort auf dem Vormarsch. Auch in Shanghai waren die Japaner aus ihrer Internationale Konzession und hatte die Chinesen ein beträchtliches Stück außerhalb der Stadt zurückgetrieben (siehe Vorfall in Shanghai).

Schlussfolgerungen und Empfehlungen des Ausschusses

Als die Kommission im Oktober 1932 Bericht kam, Japan hatte sich aus Shanghai zurückgezogen, aber (bis auf eine Reihe von "Rebellen") war es Herr und Meister der Mandschurei, wo der Marionettenstaat manchukuo gegründet, mit Ex-Kaiser Pu Yi an der Spitze, was allerdings nur von Japan anerkannt wurde.

Das Ergebnis des Berichts war für die Japaner vernichtend. Der Ausschuss kam zu dem Schluss, dass die Bedenken der Japaner über die Behandlung ihrer Untertanen in China zwar nicht unbegründet waren, es jedoch keine Rechtfertigung für eine japanische Militäraktion im September 1931 gab. Der Krieg in der Mandschurei war von den Japanern absichtlich provoziert worden. Auch der Wunsch der Menschen in der Mandschurei, unabhängig zu werden, war nicht erkennbar gewesen, und der Staat Mandschukuo war nur durch japanischen Druck entstanden. Die Feindseligkeiten um Shanghai seien "zufällig" entstanden.

Die Kommission empfahl, die Mandschurei wieder Teil Chinas zu werden, jedoch mit erhöhter interner Autonomie. Eine internationale Kommission sollte die japanischen Interessen in China und der Mandschurei schützen und jeden weiteren Konflikt zwischen den beiden Ländern lösen.

Auswirkungen

Im Februar 1933 stimmte der Völkerbund über die Schlussfolgerungen und Empfehlungen der Lytton-Kommission und über den Rückzug Japans aus der Mandschurei ab. Das Ergebnis waren 42 Stimmen für die Aufhebung von Mandschukuo und 1 Gegenstimme (aus Japan selbst). Japan weigerte sich, dieses Ergebnis anzuerkennen und beschloss schließlich am 27. März 1933, aus dem Völkerbund auszutreten. Tatsächlich demonstrierte die Lytton-Kommission aufgrund ihrer Langsamkeit und der Unwirksamkeit ihrer Empfehlungen im Wesentlichen, dass der Völkerbund machtlos geworden war.

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