WikiDer > Konstantin IX. Monomachos
Konstantin IX | ||
| 1000-1055 | ||
Mosaik von Kaiser Konstantin und Kaiserin Zoë | ||
| Kaiser von Byzanz | ||
| Zeitspanne | 1042–1055 | |
| Vorgänger | Zoe und Theodora | |
| Nachfolger | Theodora | |
Konstantin IX. Monomachos (griechisch: Θ΄ μάχος, Kōnstantinos IX Monomachos) (ca 1000 - 11. Januar1055) war das Kaiser von Byzanz von 1042 bis zu seinem Tod in 1055.
Kaiserin Zoe war 64, als sie zum dritten Mal heiratete, um die Macht zu übernehmen. Wie ihre Schwester und Co-Kaiserin hatte sie Theodora Keine Kinder. Die Heirat mit Konstantin IX erlaubte ihr, Theodora beiseite zu schieben. Konstantin IX war verwandt mit Römer III Argyrus und ein Mitglied der Aristokratie. Er war ein schwacher und unbedeutender Kaiser, der den Dingen ihren Lauf ließ. Er schämte sich nicht, offen eine Freundin zu haben, die er den Titel nannte Sebaste gewährt. Finanziell verfolgte er eine unverantwortliche und verschwenderische Politik, die die militärische Stärke des Imperiums stark schwächte.
Doch er kannte die Politik von Basilikum im Armenien mit der Annexion des Königreichs krönen Ani. Im Osten jedoch drohte neue Gefahr. Die stark geschwächte Rolle der Araber wurde nach und nach von den aggressiven übernommen Seldschuken. Im Westen ist die Normannen ein Reich in Süditalien gegründet. Im Norden wurden die Bulgaren und Russen durch die Türken ersetzt petsjengen, Uzen und Kuhmänner. Die Petschenegen schlagen die Donau und Konstantin musste ihnen erlauben, auf römischem Gebiet zu leben, mit all den Unruhen und Banditen, die damit verbunden waren.
Um die Situation noch gefährlicher zu machen, wurde gegen Ende seiner Regierungszeit ein kirchlicher Schisma zwischen Rom und Konstantinopel 1054. Das hätten die byzantinischen Kaiser sicherlich nicht gewollt, denn es beschädigte die Universalität von Kirche und Kaiser und damit ihren Anspruch auf Italien bedroht. Es lag eher daran, dass sich der Patriarch bei all den Bekehrungen in Osteuropa stark genug fühlte, dass er diese Last eines Papstes nicht mehr brauchte. Und dieses Gefühl beruhte auf Gegenseitigkeit. Die beiden Prälaten ignorierten damit die gemeinsamen politischen Interessen, etwa gegenüber den Türken, völlig. Der Imperator war viel zu schwach, um sie zum Nachdenken zu bringen. Obwohl dies nicht sofort ersichtlich war, würde die Christenheit dafür teuer bezahlen. Am Ende würden die Türken - jetzt noch vor Armenien - vor Wien kommen.
Nach Constantines Tod im Januar 1055 Zoës Schwester Theodora wurde wieder Kaiserin, bis zu ihrem Tod im September 1056. Auf ihrem Sterbebett ernannte sie Michael VI zu ihrem Nachfolger.
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