WikiDer > Kontrollstreifenbildung
unten Kontrollstreifenbildung sind qualitative oder halbquantitative Methoden, die auf die Auswertung(Bewertung) und Management von Gesundheits- und Sicherheitsrisiken.
Prinzip
Generell werden beim „Control Banding“ die identifizierten Risiken nach dem Expositionsgrad und der möglichen gesundheitsschädigenden Wirkung klassifiziert. Daraus ergibt sich ein Risikoscore – oder sonst eine Charakterisierung – der mit anderen Scores verglichen werden kann (Risikoscore = Wahrscheinlichkeit x Effekt). Mit „Control Banding“ lässt sich auch das Maß an Kontrollmaßnahmen ermitteln, die erforderlich sind, um Gesundheitsschäden, beispielsweise durch Gefahrstoffexposition bei der Arbeit, vorzubeugen. Je größer der potenzielle Schaden, desto strenger sind die Kontrollmaßnahmen, um die Situation zu kontrollieren und die Risiken auf ein "akzeptables" zu reduzieren. Stufe zu reduzieren.[1]Das Prinzip des „Control Banding“ wurde zuerst auf gefährliche Chemikalien, Chemikaliengemische und Dämpfe angewendet. Aber auch andere Risikofaktoren können auf diese Weise identifiziert und bewertet werden.
Ein Beispiel
Unten ist ein –begrenzt– Beispiel für vier „Bands“ mit entsprechender Art von Bekämpfungsmaßnahmen („Control Bands“) für eine bestimmte Gruppe chemischer Stoffe mit entsprechender gesundheitsschädigender Wirkung (z. B. Hautreizstoffe) eine bestimmte Art von Bekämpfungsmaßnahmen oder Strategie angegeben, sowie ein entsprechender Expositionsgrad (zB 1-10 Milligramm pro Kubikmeter).
| Reifen Nr | Gesundheitseffekt | Expositionskonzentration | Art der Kontrollmaßnahmen |
|---|---|---|---|
| 1 | Reizstoffe für Haut und Augen | <1–10 mg/m3 (Staub), oder >50ppm -500ppm (Dampf) | Raumbelüftung, gute (arbeits-)hygienische Arbeitsmethoden, regelmäßige Wartung usw. |
| 2 | Gesundheitsschädliche Stoffe (bei einmaliger Exposition) | 0,1 - 1 mg/m3 (Staub), oder >5- 50ppm (Dampf) | Quellenextraktion |
| 3 | Stark reizende und ätzende Stoffe | 0,01 -0. 1 mg/m3 (Staub), oder >0,5 - 5 ppm (Dampf) | Geschlossener Prozess |
| 4 | Sehr giftige Stoffe (einmalige Exposition); Fortpflanzungsgefährdende Stoffe; Stoffe mit sensibilisierender Wirkung | <0,01 mg/m3 Staub oder <0,5 ppm (Dampf) | Wenden Sie sich an einen Experten |
Einige Methoden zum "Control Banding" von chemischen Substanzen
In der folgenden Übersicht werden eine Reihe von „Control Banding“-Methoden zur Beurteilung der Gefahrstoffexposition vorgestellt.[2] Diese sind kostenlos über das Internet verfügbar.
| Nein | Name | Im Zusammenhang mit ERREICHENanwendbar | Bemerkungen |
|---|---|---|---|
| 1 | Stoffmanager | Ja | Validierte Methode. Entwickelt vom Kompetenzzentrum für Schadstoffe (ECTS) von ArboUnie und TNO im Auftrag des Ministeriums für Soziales und Arbeit (SZW). |
| 2 | ECETOC TRA | Ja | Validierte Methode. Entwickelt vom Europäischen Zentrum für Ökotoxikologie und Toxikologie von Chemikalien (ECETOC). |
| 3 | COSHH-Grundlagen (Kontrolle gesundheitsgefährdender Stoffe) | Nein | In Großbritannien von der Health and Safety Executive (HSE) entwickeltes Modell. |
| 4 | EMKG (Einfache Maßnahmenkonzepte Gefahrstoffe)[toter Link] | Ja | Validierte Methode. In Deutschland von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) entwickelte Methode. |
Externe Links
- Kompetenzzentrum für Schadstoffe (ECTS)
- Stoffmanager
- NIOSH-Sicherheits- und Gesundheitsthema: Kontrollstreifenbildung
- COSHH-Grundlagen
- Internationale Vereinigung für Arbeitshygiene (IOHA): Kontrollstreifenbildung
- BAuA: Einfach zu handhabendes Gefahrstoffkontrollsystem (EMKG)
- BAuA: EMKG-Expo-Tool zur Expositionsabschätzung (Arbeiter)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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