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Cornelis-Rüben | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Geboren | Heemstede, 24. März 1854 | |||
| Verstorben | Arnheim, 22. März 1928 | |||
| Geburtsland | Die Niederlande | |||
| Beruf(e) | Pfarrer, Bildhauer und Maler | |||
| RKD-Profil | ||||
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Cornelis-Rüben (Heemstede, 24. März1854 - Arnheim, 22. März1928) war ein Holländer Pastor, Bildhauer und Porträtmaler.[1]
Leben und Arbeiten
Cornelis Beets war eines von neun Kindern und der jüngste Sohn eines Predigers und Schriftstellers Nicholas Beets (1814-1903) und Herr Alida van Foreest (1818-1856). Seine Mutter starb zwei Jahre nach seiner Geburt, woraufhin Vater Beets seine Schwägerin Jkvr Jacoba Elisabeth van Foreest (1828-1911) wieder heiratete und mit ihr weitere sechs Kinder bekam.[2] Beets studierte Theologie an der Universität Utrecht, wo er unter anderem Vorlesungen besuchte Doedes und Von Oosterzee.[3] Er wurde Kandidat in Drenthe (1878) und war Pfarrer der Niederländisch-reformierte Kirche, nacheinander in Hölzern (1878-1885), Rijswijk (1885-1889) und Arnheim (1889-1928).
Beets war 15 Jahre lang an das Militärhaus angeschlossen Bronbeek, wo er sich um die Seelsorge reformierter Patienten kümmerte. Kurz nach seiner Pensionierung am 1. Januar 1913 wurde Bronbeeks 50-jähriges Bestehen gefeiert, wobei Beets zum Ritter im Orden von Oranien-Nassau. 1924, nach seinem 70. Geburtstag, wurde er zum Offizier in der Orden von Oranien-Nassau. Bis zum 1. April 1928 war Beets Religionslehrer in der Kuppelgefängnis in Arnheim. Er schrieb und übersetzte eine Reihe von christlich-religiösen Büchern.[4]
Der Pfarrer war (Mit-)Gründer mehrerer Nachbarschaftsvereine, eines abstinenten Kaffeehauses und einer chr. Frauenheim in Arnheim.[5] Darüber hinaus hatte er verschiedene Verwaltungsfunktionen inne und war unter anderem Kurator des städtischen Gymnasiums, Vorsitzender des Abstinenzlervereins in Arnheim und Vorsitzender der Arnheimer Abt. des Ned. Gesellschaft zur moralischen Verbesserung der Häftlinge, Vorsitzender des Bewährungsrates und Ehrenvorsitzender der Arnheimer Sektion der Nat. CH. Verein der Abstinenzler.
Cornelis Beets war mit der Pfarrerstochter Alida Petronella van Toorenenbergen (1856-1914) verheiratet, mit der er mehrere Kinder hatte. Er starb im Alter von 73 Jahren und wurde am begraben Moskaua.
- Bildhauer
Neben seiner Karriere als Minister war Beets als Bildhauer und Maler tätig Porträts. Er hat mehrmals teilgenommen Ausstellungen lebender Meister.[6] Nach der Ausstellung von 1893, wo er Büste des Arztes Homoet zeigte, genannt Gerhard Keller, Herausgeber der Arnheimer Zeitung, ihm ein Glückskind. "Einen schöneren Kopf kann sich ein Bildhauer nicht wünschen als diesen alten Homoet."[7]
Beets' bekanntestes Werk ist eine Büste seines Vaters. Das Werk wurde dem niederländischen Staat 1898 von Bewunderern von Nicolaas Beets geschenkt und erhielt einen Platz in der Rijksmuseum Amsterdam. Unter ihnen M. Crommeline, C. P. van Eeghen jr., R. Melvil Baron von Lynden, Mitglied des Parlaments, A. Schimmelpenninck van der Oye, Kommissar der Königin von Utrecht, und G. van Tienhoven, Kommissar der Königin von Nordholland.[8] Von 2000 bis 2018 war die Büste Teil der Bildergalerie in dem Staatspassage des Repräsentantenhaus. gemäß Pieter A. Scheen Beets war "so sehr mit seiner Beamten- und Vereinsarbeit beschäftigt, dass seine künstlerische Begabung nicht ganz sichtbar wurde".[6]
Einige Arbeiten
- 1890: Büste von Rev. Nicolaas Beets. Gezeigt auf einer Ausstellung in Arnheim.
- 1893: Büste von Dr. J.J. Homoet (1818-1908).
- 1895: Marmorbüste von Rev. Carel Steven Adama van Scheltema (1815-1897).
- 1898: Marmorbüste von Rev. Nicolaas Beets, Sammlung Rijksmuseum Amsterdam.
- 1913: Medaillonporträt von Herrn B.P. Baron van Verschuer (1841-1910) vor dem Sitzungssaal der Handelsschule in Arnheim.
- 1922: Bronzetafel von Rev. K.F. Creutzberg für die Creutzberg-Schule in Arnheim.[9]
- Porträts von Pfr. OG Heldenring (1804-1876) und Dr. H. Pierson (1834-1923) für die Heldring Asyle im Stellen.
- 1927: Plakette von Herrn E.G.C. Scheidius vor der Diakonatskammer des Eusebius-Kirche in Arnheim, anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums als Kirchenvorsteher.
Einige Veröffentlichungen
- Eigene Arbeit
- 1904: Der Menschensohn, das Verborgene und das Enthüllte. Arnheim: G. W. van der Wiel.
- Übersetzungen
- 1882: James Legge, Die Religionen Chinas: Beschreibung von Konfuzianismus und Taoismus. Utrecht: Kemink & Sohn.
- 1882: William Robertson-Smith, Das Alte Testament in der jüdischen Kirche: Zwölf Lesungen. Utrecht: Kemink & Sohn.
- 1892: Newman Smith, Eigene Überzeugung: Wie wir zu einem Glauben kommen, der für unser Herz und unser Leben wertvoll ist. Arnheim.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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