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Cornelis Schell
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Allgemeine Information
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Cornelis Schell (Den Haag, 5. September1920 - Venlo, 19. November2003) war ein Holländer Opernsänger.

Biografie

Schell kam in Kontakt mit Musik-. Insgeheim (seine Eltern sahen nichts im Gesangsberuf) studierte er mit 16 Jahren Musiktheorie bei Albert van Raalte. Er erkannte die stimmlichen Qualitäten seines jungen Schülers und ließ ihn nach einigen Jahren mitsingen Willem Ravellic. Er fand Schells Stimme interessant und beschloss, ihn auf die Wintergarten. Im Alter von 20 Jahren wurde er als Lehrling an der Königliches Konservatorium in Den Haag, wo er mit Jaap Stroomenberg (Lieder), mit Prof. DR. Lothar Wallerstein (Opernklasse) und studierte bei Willem Ravelli (Oratorium). Anschließend studierte er bei Professor Paul Neumann an der Staatlichen Sing- und Schauspiel-Akademie in München.

Schells erstes Engagement war im Chor der Oper zu Gent. Im folgenden Jahr wurde er zum Stadttheater Münster, wo er als Chorsänger begann und im folgenden Jahr solistisch in den Chor einstieg. Aufgrund dieser Kombination bestritt er in dieser Saison 289 Auftritte.

Generalintendant Wedekind schaffte schließlich seinen großen Durchbruch. Er wurde als Solist zweiter Plan in Oldenburg berufen. Ab 1952 ging es für Cornelis Schells Gesangskarriere als professioneller Opernsänger bergauf.

Gelsenkirchen wurde der nächste Meilenstein. Im 1953 er wurde zweiter Bass und es blieb Zeit für Gasttouren und ein paar Liederabende.

Seine ersten Rollen waren die des Großinquisitors in Don Carlos, der Kommandant in Don Juan, die Buren in Die Kluge, Lord Syndham in Zar und Zimmermann und der Marquis in La traviata. Im Juni 1956 wagte Schell den Sprung an die Royal Flemish Opera in Antwerpen, wo er zum ersten Bassbariton ernannt wurde. Jetzt kamen die großen Brötchen zu ihm. Er spielte als Nilakantha in Seeme, Ferrando in Il trovatore, König Ramphis in Aida, der Bauer Die Kluge und Klingsor in parsifal. In Belgien trat Schell häufig für die Radio.

Dann war es Zeit für die De Nederlandse Opera Foundation, wo er als Leporello inpor debütierte Don Giovanni. In Amsterdam hat er fast alle großen Opernpartien gesungen. Die Rolle von Mephisto in Faust wurde von ihm mehr als 80 Mal interpretiert.

Im 1965 die Niederländische Oper hörte auf zu existieren und die neue Niederländische Opernstiftung. Das bedeutete Entlassung für alle Mitarbeiter der 'alten' Oper Amsterdam.

Es folgten Termine an den Opernhäusern in Krefeld (Deutschland), Biel (Schweiz) und Detmold (Deutschland).

Im 1973 Schell konnte eine Festanstellung im Kulturzentrum De Oranjerie in . bekommen Roermond. Als Realist nutzte er diese Chance mit beiden Händen und blieb dort bis ins Rentenalter.