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Cornelis Sweets (Amsterdam, 20. Februar1669 – Maarssen, 23. März1749) war ein Dichter, Texter, Dramatiker und Buchhändler im späten siebzehnten und frühen achtzehnten Jahrhundert. Sein Name wird auch geschrieben Kornelis Sweets oder (insbesondere ab 1705) Kornelis Zweerts.
Lebenszyklus
Cornelis Sweerts war der Sohn eines Dichters und Buchhändlers Hieronymus Sweets. 1699 heiratete er Helena van Weerden (1669-1700). Er heiratete 1701 wieder Johanna Elisabeth de la Fontaine (1678-1762), mit der er drei Kinder hatte (darunter Notar und Dichter/Problemlöser Philip Zweerts (1704-1774)).
Cornelis Sweerts starb am 23. März 1749 in Maarssen. Am 29. März war er neue Kirche in Amsterdam begraben.
Schriftstellerei
Cornelis Sweerts schrieb eine Reihe von Theaterstücken und Musikstücken, Gedichten und Liedern. Sein Einführung in Gesang und darstellende Kunst beschreibt das Musikleben in Amsterdam am Ende des 17. Jahrhunderts. Er plädiert dafür, in niederländischer Sprache zu schreiben und niederländische Texte (als Antwort auf Französisch und Italienisch) zu komponieren.
Er wird zusammen sein mit Abraham Alewijn zählte zu den zwei wichtigsten Songwritern seiner Zeit. Sie gaben insgesamt acht Liederbücher die schon oft nachgedruckt wurden. Ihre Texte wurden vor allem von den Komponisten vertont David Petersen, Nicholas Ferdinand le Grand, Hendrik Anders und Servaes de Koninck.
Fragment von Cornelis Sweerts
- Das meiste davon bei guter Musik
- Wird brauchen, ist es gedient, dass die Saiten gespannt sind'
- Und singe französische Lieder, denn nach diesen Liedern
- Und im Spielstil, den sich die Leute jetzt am meisten wünschen.
- Du trägst die Sinne wie die Füße durch Französisch,
- Voller leichter und luftiger Gedanken, Licht zum Tanzen:
- Denn in der Tanzmusik, die Wunder versprechen kann,
- Und wenig zu geben ist jenseits der Franzosen.
- Aber wer Corelli weiß, und von Torelli weiß,
- (Und wer würden diese, die hier ausgegeben werden,
- Nicht zu wissen, wer sich täglich im Y Gehör verschafft,
- Und bei seinem Fingerspiel zieht der Dümmste an den Ohren)
- Muss nicht von der Musik begeistert sein, die aus ihnen gemacht wird.
- Vitali, älter als die beiden, hält auch das Feld,
- Wenn die Franzosen kommen, um Ballette zu zeigen
- Dass sie für solche Musik zu Vrankrijk kein Mann thronen
- Von den Italienern, denn sie sind in ihrem eigenen Land
- Das Spiel, so leicht wie schwer, achtet auch auf einen Stil
- Viel besser als Lully, deren vornehme Manieren,
- Da ich selbst Italiener bin, schwanke ich auch auf Italienisch,
- Und stolz sein: aber der Italiener in der Kunst
- Und Erfindungen, halten die Wissenden Liebe und Gunst.
- (...)
- Das Plattdeutsche wurde damals laut seinem Gastgeber nicht geliebt
- Sogar unsere. Wir mögen Fremde.
- Die Franzosen selbst werden uns aus unseren Augen lehren
- Um zu sehen, wann sie sich durch die beste Musik bewegt haben
- Würdevoll sein, am Ende ein italienischer Stil
- Auserwählte werden in ihrem Land ständig abgelehnt.
- (...)
- Denn sollst du immer italienisch singen und eine Sprache,
- Wer gehört uns mehr, einmal verachten?
- Ist das nicht süß, oder sind es unsere Klänge?
- Und Worte; Haben sie die Macht, uns ins Wanken zu bringen?
- Sehr Punkt hat ANDERS achte darauf auf Niederländisch,
- Dass es im italienischen und französischen Stil hergestellt wurde
- Mai wurde: und es stellt sich heraus, dass durch in beiden Sprachen
- Nicht so viel Ruhm wie im Plattdeutschen würde erreicht:
- Wir machen auch also PETERZEN und SPENDEN von seiner besten Seite zu sehen,
- Dass jeder seine eigene Rede mehr Ehre zu bien hört:
- Das sind "einige von ihnen" ROZIER und KÖNIG gute stücke,
- Die, zur Kunst gesungen, alle erfreuen.
- (Im: Singen und Spielen von Kunst, 1698)
Ausgaben (Auswahl)
- Jacoba van Beijeren, erbliche Gräfin von Holland (Trauerspiel), 1691
- Rykaart verliebt (Musikstück), o.D.
- Gemischte Hymnen und Symbole (Liederbuch), 1694
- Zweiter Teil der gemischten Lieder (Liederbuch), 1695
- Bäuerliche und ernste Liebeslieder (Liederbuch), wrsch. 1696
- Mehrere neue Lieder (Liederbuch), 1697
- Einführung in Gesang und darstellende Kunst, 1698
- Apollo und Dafne (Gesangsspiel), 1697
- Szene der Tugenden und Laster, 1703
- Stichtelyke Chants (Liederbuch), 1710
- Verliebtes Grinsen betrogen (Bly-Spiel), 1722
- Pädagogische Fabeln, 1704
- Poetische Symbole, in 150 Drucken, 1736
- Der verliebte Rykaart hat betrogen (Musikstück), n.d.