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Coëxtrusie
Coextrusion eines Treppenleistenprofils (1). In das schwarze Profil ist eine gelbe Markierung (2) coextrudiert.

Coextrusion ist eine Formgebungstechnik, bei der zwei oder mehr Arten von verformbaren Materialien Schimmel gequetscht werden. Coextrusion ist normalerweise ein kontinuierliches Verfahren. Mit dem Coextrusionsverfahren können Produkte mit mehreren Farben und Texturen in einem Arbeitsgang hergestellt werden. Neben der Coextrusion kommt auch das Tri- und sogar Quatro-Extrusionsverfahren zum Einsatz.

Anwendungen

Grundsätzlich können alle verformbaren Materialien im Coextrusionsverfahren miteinander verschmolzen (verklebt) werden. Wichtig ist, dass die Schmelzeigenschaften der verschiedenen Materialien nicht zu weit auseinander liegen. Co-Extrudieren wird insbesondere im Bauwesen häufig eingesetzt, um Kunststoffrahmen witterungsbeständig zu machen. Auf der PVC wird dann in der Regel eine oberste Schicht aus Acryl- angewendet.

Beim Extrudieren von Flachplatten kann auch das Coextrusionsverfahren angewendet werden. Dies ermöglicht es, dem Produkt einzigartige Eigenschaften wie Wasser- und Dampfdichte zu verleihen. Dieses wird hauptsächlich in der Verpackungsindustrie (Margarinebecher, Fleischschalen und Trinkbecher) verwendet.

Vorteil

Der Vorteil des Coextrusionsverfahrens besteht darin, dass relativ kostengünstig zwei oder mehr einzigartige Materialeigenschaften in einem Produkt kombiniert werden können. Bei einem Kunststofffensterprofil ist es daher möglich, nur in der Profilsichtfläche eine schöne und witterungsbeständige dünne Acrylschicht aufzubringen.

Nachteil

Einer der Nachteile des Coextrusionsverfahrens besteht darin, dass die Werkzeuge teuer sind. Dadurch rechnet sich das Coextrusionsverfahren nur bei Großserien.

Externer Link

Siehe auch