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Cryomatie

Kryomatisierung oder Schuldschein ist eine Alternative Bestattungstechnik wo die Überreste sind gefriergetrocknet. Nach der Gefriertrocknung bleibt nur noch eine Menge Pulver zurück. Kryomation ist in den Niederlanden nicht erlaubt und wird noch nirgendwo auf der Welt verwendet.

Die Technik wurde von der schwedischen Biologin Susanne Wiigh-Mäsak auf Basis der Konservierungstechnologie. Sie gründete Promessa Organic AB 2001 ihre Idee kommerziell zu verwirklichen. Der Name Schuldschein leitet sich vom italienischen Wort für Versprechen (promessa) ab.

Die Kryomatisierung umfasst mehrere Schritte. Zunächst wird der Körper in 10 Tagen auf eine Temperatur von -18 Grad Celsius abgekühlt. Es wird dann eingetaucht in Flüssigstickstoff (−196 Grad), was es spröde macht. Bei Vibrationen zerfällt der Körper dann in ein Pulver. Dieses wird in einer Trockenkammer gefriergetrocknet, wobei ca. 30 % des Gewichts verloren gehen. Nach der Entfernung von Quecksilber und anderen Metallen, beispielsweise aus Füllungen und Implantaten, verbleiben ca. 25-30 Kilogramm Trockenmasse. Dieser wird in einer biologisch abbaubaren Kiste deponiert, die in der obersten Schicht des Bodens platziert wird, wo aerobe Bakterien die Reste in 6-12 Monaten zu Kompost verdauen.[1]

Das Forschungsinstitut TNO hat Forschungen durchgeführt und kommt zu dem Schluss, dass sowohl Kryomatation als auch resomate, bei dem der Leichnam in einer speziellen Flüssigkeit aufgelöst wird, ist haltbarer, umweltfreundlicher, platzsparender und möglicherweise wirtschaftlicher als Bestattung und Einäscherung.[2]

Der Begriff Kryomation kann leicht verwechselt werden mit Kryonik. Der Zweck des Einfrierens von Kryonik besteht jedoch darin, den Körper in der Hoffnung auf ein zukünftiges Leben zu erhalten.