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Cuban Five
Banner in Kuba, wo die Veröffentlichung der Kubanische Fünf wird gefeiert

Das Kubanische Fünf ist eine Gruppe von Kubaner als Mitglieder eines Spionagenetzwerks im Jahr 1998 in der amerikanischen Stadt Miami 2001 festgenommen und verurteilt. Im Dezember 2014 waren alle fünf Mitglieder wieder auf freiem Fuß.[1]

Festnahme

Die Cuban Five operierten unter der Führung von Gerardo Hernández im Süden Florida unter dem Decknamen La Red Avispas ('Wespennest'). Die Spionage zielte auf Organisationen kubanischer Exilanten ab, darunter die Hermanos al Rescate, aber vor allem auf der Südkommando der Vereinigten Staaten, dem Regionalkommando der US-Streitkräfte. Einer von ihnen arbeitete bei der Key West Marineflugplatz.

Im September 1998 wurden zehn Mitglieder des Spionagenetzwerks festgenommen und zahlreiche Beweise gefunden. Vier weitere Mitglieder des Netzwerks befanden sich außerhalb der Vereinigten Staaten. Anschließend wurden drei kubanische Diplomaten diploma unerwünschte Person erklärt und musste die USA verlassen. Fünf der zehn Häftlinge erklärten sich zur Kooperation bereit und wurden zu Haftstrafen zwischen dreieinhalb und sieben Jahren verurteilt. Sie haben jetzt ihre Haftstrafen abgesessen und leben in Freiheit. Die fünf Männer, die in ihrem Prozess nicht mit den US-Behörden kooperierten, werden als die Kubanische Fünf und wurden zu langen Haftstrafen verurteilt.

Neben der Militärspionage wurde Gerardo Hernández vorgeworfen, mit seiner Spionage gegen die Hermanos al Rescate zum Abschuss der Flugzeuge dieser Organisation beigetragen zu haben. Der kubanische Doppelagent Juan Pablo Roque, der Hermanos al Rescate infiltriert hatte, hatte dem FBI mitgeteilt, dass für das Wochenende des 24. Februar 1996 keine Flüge geplant seien; er hatte dem kubanischen Geheimdienst die tatsächlichen Flugpläne gemeldet. Roque verschwand aus Miami und trat am 26. Februar im kubanischen Fernsehen auf, als er die Hermanos al Rescate kommentierte.

Solidarität

Verschiedene Aktionsgruppen erklärten sich solidarisch mit den Kubanische Fünf. Kritik gab es auch von Amnesty International darauf, dass die Ehefrauen von René Gonzáles und Gerardo Hernández kein Visum für den Besuch ihrer Ehemänner erhielten. Auch die Fairness des Verfahrens wurde in Frage gestellt. Es wurde erwartet, dass ein Gefangenenaustausch stattfinden würde, der dazu führen würde, dass die Kubanische Fünf würde wieder freigelassen.

Veröffentlichung

René González wurde am 7. Oktober 2011 entlassen[2][3]Fernando González am 27. Februar 2014.[4] Die letzten drei Mitglieder der Cuban Five wurden im Dezember 2014 freigelassen.[1]

Externe Links

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