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Das Cul de Paris (Französisch: "Arsch von Paris", auch beschönigend "Queue de Paris" oder "Schwanz von Paris") war a Modetrend wodurch der Sitz des Kleides akzentuiert und erhöht wurde.
Eine niederländische Übersetzung aus dem Jahr 1858 lautete "falscher Verschluss" mit der Erklärung "ehemaliger modedragt". Dann sollten die zweite und dritte Periode, in der die Cul de Paris in Mode kam, noch kommen.
Geschichte
Diese Mode entstand um 1700, als die Mantel war über der Rückseite des Kleides stark plissiert. Die Taille der Frau war zuvor mit Kissen oder Holz- und Schilfstrukturen unter der Kleidung betont worden, aber die Seiten, die Hüften, waren immer verbreitert worden. Nun wurde das Gesäß künstlich angehoben. Die Quelle des Ausdrucks "Cul de Paris" und der Grund für die Stadt Paris referenziert sind nicht eindeutig.
Nach 1772 kam der Cul zum zweiten Mal in Mode. Bei der Gewand a la Polonaise das Gesäß wurde wieder mit Polstern aus gummiertem Leinen oder gestärkter Gaze akzentuiert, die am Bund befestigt und darüber plissiert wurden. Danach wurde die Cul auch Teil der robe a l'Anglaise. Um 1780 geriet die Cul wieder aus der Mode.
Zwischen 1872–1876 und 1882–1886 wurde die Rückseite des Kleides nochmals betont. In der prüden viktorianisches Zeitalter das Wort "cul" wurde vermieden, man sprach von "tournure" und so in der Modegeschichte Apropos erste und zweite Tournee.
Dies war auch eine Mode, bei der Damen in ihren Kleidern einen kunstvoll erhöhten Sitz mit Kissen erhöht hatten. Der Cul verzerrte die Silhouette einer Frau, ließ aber die Korsett schlanke Taille.
Die Cul de Paris des 19. Jahrhunderts war eine der vielen Innovationen des "ersten Couturiers" Charles Frederick Worth. Er hat es als "Cul de Crin" in Form von Flechtwerk dort eingesetzt, wo zuvor ein Rosshaarkissen verwendet wurde.[1].
In beiden Fällen wurde diese unpraktische Mode nur von Damen der höheren Ränge getragen.
Eine moderne Mode
Im 21. Jahrhundert wurde eine locker um die Hüfte geschlungene Tasche von der deutschen Designerin Monika Lees als "Cul de Paris" vermarktet mit dem Hinweis, dass sie alles aufnehmen kann, was sonst in der Umhängetasche mitgeführt werden müsste. . Dieser Kult soll locker von der Mode des 18. Jahrhunderts inspiriert worden sein[2].

Cul de Paris mit Manteau und Haarschnitt à la Fontange (um 1685-90)

Cul de Paris um 1775

Erste Tournee, um 1873

Zweite Tournee um 1886
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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