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Dacron
Spulen mit Dacron-Faser

dacron ist der Handelsname von a Polyesterfaser vom Typ Polyethylenterephthalat (DECKEL). Die Kunstfaser wurde auch bekannt als Terylen. Produkte auf Basis dieser Faser werden seit 1953 vermarktet.

Entwicklung

Polyethylenterephthalat oder PET und seine Anwendung als Kunstfaser wurde in Großbritannien erfunden von der Chemiker John Rex Whinfield und James Tennant Dickson – aufbauend auf der Pionierarbeit von Wallace Carothers – und 1941 von der britischen Firma Calico Printer's Association in Manchester patentiert[1] als "Polyethylenterephthalat".[2]

Ende 1943 wurde die Entwicklung vom britischen Chemiekonzern übernommen ICIA. 1947 erhielt ICI das Patent für PET weltweit, mit Ausnahme der USA, unter dem Markennamen Terylene.[3]

1945 kaufte das amerikanische Unternehmen DuPont – die sich damals hauptsächlich auf die PolyamidNylon – die Rechte von PET, für die Weiterentwicklung dieser Faser im Vereinigte Staaten. Es entwickelte ein eigenes Produktionsverfahren und produzierte die Faser 1950 in einer Pilotanlage in Seaford, Delaware,[2] unter dem eigenen Markennamen Dacron patentiert.[4]

Die kommerzielle Produktion von Teryleen und Dacron begann um 1953.[5] Die Faser war in vielerlei Hinsicht ein wichtiger Ersatz für die minderwertige Kunstseide (Rayon).

In den 1950er Jahren hat ICI zusammen mit LizenzHalter DuPont, Höchst und Rhone-Poulenc, eine noch stärkere Version entwickelt: die biaxial orientierte Kappe (bo-pet), deren Struktur in zwei Richtungen geordnet ist. Dies wurde unter den Markennamen vermarktet mylar, melinex und Hostaphan.

Eigenschaften

  • hoch Zugfestigkeit
  • elastisch und daher (bei Textilien) knitterarm
  • wasserabweisend, schnelltrocknend
  • unempfindlich gegen Säuren und viele andere Chemikalien, aber empfindlich gegen alkalische Stoffe (durch Hydrolyse)
  • verschleißfest
  • guter elektrischer Isolator
  • hochentzündlich
  • gute Strahlungsbeständigkeit

[Quelle?]

Anwendungen

Segelwagen mit Dacron-Flügel

Die Faser hat viele Anwendungen, darunter:[Quelle?]

  • geflochten, wie ein Seil
  • in Textilien, auch mit anderen Chemiefasern vermischt, Baumwolle oder wolle
  • als synthetische Watte unter dem Namen Fiberfill in Kissen, Puppen und so weiter
  • Segeltuch für Segelboote, Drachen
  • Segelkleidung[6]
  • Flüssigkeits- und Staubfilter
  • medizinische Anwendung in Blutgefäßprothesen und Nahtmaterial