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Daniel de Bedarrides
Oberstleutnant Daniel de Bedarrides, Lord tot Geldersweert
Elsabe van Gelder, Dame von Geldersweert

Daniel de Bedarrides, Herr der Geldersweert, (vor 1632 – Orange, 1671), Hugenotten- und Oberstleutnant im Staatsdienst, Garnisonskommandant te Rheinen.

Familie

Bedarrides war ein Sohn von Gabriel de Bédarrides († 1610), Kapitän der Fürstentum Orange (1572), Konsul (1579, 1594) und Marie d'Eyssac († 1626).

Bedarrides wurde in Orange geboren und floh Anfang des 17. Jahrhunderts als Hugenotte in die Niederlande. Er heiratete Judith van Gelder, Dame von Geldersweert, Tochter von Adolf van Gelder (1550-1619) und Maria van Batenborch. Nach Judiths Tod heiratete er wieder Deventer am 3. Mai 1632 mit ihrer jüngeren Schwester Elisabeth (Elsabé) van Gelder (1610-1678).

Aus zweiter Ehe wurden folgende Kinder geboren:

  • Gabriel de Bedarides, Kapitän
  • Judith de Bedarides
  • Elisabeth de Bedarides
  • Maria de Bedarides († 1705), Lehnsherrin der Ingenschen Frühling von ± 1665 bis 1703; verheiratet Bonaventura Bodeck zu Ellgau († 1679), Sohn von Johann Melchior von Bodeck zu Ellgau, Herren von Wintersheim (1590-1659) und Hadewich van Brakell († 1659), wiederverheiratet Joost van Goltstein, Herren von Hoekenburg († 1682), Sohn von Willem van Goltstein (1590-1662) und Johanna de Ruyter
  • Helena Margaretha de Bedarides, Dame von Geldersweert († 1695); verheiratet Ernst van Lawick, Herren von Lakenburg († 1673), Sohn von Johan van Lawick (1595- †), Hauptmann und Elisabeth Judith van Middachten († 1672), wiederverheiratet Georg Wilhelm Roth
  • Catharina Florentina de Bedarides, Dame von Geldersweert (1642-1726); verheiratet Arent Graben, Herr der Bökelo und Warmmelo (1642–1687), Hauptmann der Infanterie, Sohn von Timon Sloet, Herr von Boekelo (1613–1680), Fähnrich 1637, Kapitänleutnant unter den Grafen von Solms 1662 und62 Sergeant Major und Kommandant von Hollandia Castle auf Banda 1663 und Aleid van Rouwenoort († 1664).
  • Carel de Bedarides, Herr von Geldersweert († 1686)[Quelle?] Kirchenvorsteher in Ingen
  • Johanna Charlotte de Bedarides

Werdegang

Bedarrides wurde bei seiner Heirat 1632 beschrieben als Leutnant1636 hatte er sich zum Hauptmann hochgearbeitet. Von 1651 bis 1658 war Bedarrides Ältester der reformierten Gemeinde in Ingen. Als Delegierter nahm er 1651 an der Gelderse Synode in Zutphen teil. 1671 war er Oberstleutnant in diesem Rang war er einige Jahre als Garnisonskommandeur in Rhenen tätig.

1646 beantragte Bedarrides wegen seiner Heirat mit einer Frau des alten Gelderländer Adels eine Versetzung in die Ritterschaft des Nimwegener Viertels. Die Antwort lautete: "Die Landschaft kann dieser Bitte aus Gründen der Konsequenz nicht stattgeben". Er wurde nicht in die Ritterschaft aufgenommen, weil er im aktiven Dienst war, ein Ausländer und konnte keine acht Adelsviertel vorweisen.

Am 8. Juni 1666 wurde Louis de Bédarrides, Daniels Bruder, durch ein Dekret des Parlaments des Fürstentums Oranien in den Adelsstand aufgenommen. Bei der Hochzeit von Catharina Florentina de Bedarrides in Diepenheim am 28. November 1668 mit Arent Sloet diente eine Kopie davon als Beweis für die adelige Abstammung. Die Kopie befindet sich noch immer im Archiv der Familie Sloet.

Wissenswertes

  • Ein Verwandter 'Sieur De Bedarides' war 1660, während der Besetzung Ludwigs XIV., Kommandant des Schlosses der Stadt Oranien. 1665 wurde ihm befohlen, mit seinen Soldaten die Burg zu verlassen.
  • Sein Enkel Pierre de Bedarides war 1733 Garnisonskommandeur in Rhenen und später Generalmajor des Staatsregiments Van Dedem.
  • Elisabeth van Gelder war die Enkelin eines Bastardsohns von Karl von Gelre, genannt van Egmont, Herzog von Gelre und Graf von Zutphen. Das Haus Geldersweert schenkte er 1538 seinem Bastardsohn.