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Dario Castello (getauft 19. Oktober 1602 - Venedig 2. Juli 1631)[1] war ein Italienisch Komponist und früher Instrumentalist Barockzeit. Er arbeitete in Venedig. Es ist nicht sicher, ob er Zink oder der Dulzian (Fagott) oder sogar beides. Als Komponist ist er am Ende der Venezianische Schule. Castello spielte eine wichtige Rolle beim Übergang von der traditionellen „Canzona“ zur „Sonate“ (nicht zu verwechseln mit der viel späteren „Sonatenform“).
Biografie
Über Castello wurden nicht viele Informationen gefunden. Er starb an der Pest.
Stil
29 Kompositionen aus Castellos Werk sind erhalten geblieben. Seine Musik zeichnet sich durch den erfinderischen und technisch anspruchsvollen Kompositionsstil aus, der an die Eingabestift Phantasticus. Traditionell polyphon Abschnitte und Kanzonen wechseln sich ab mit Solorezitativen mit Basso continuo. Das erklärt auch den Titel seiner Sonaten: "In Stile Moderno". Es war für seine Zeit ungewöhnlich, dass Castello ganz gezielt nach bestimmten Instrumenten fragte, darunter Geige, Zink, Violetta, Posaune und Dulzian/Fagott. Castellos Popularität zeigt sich darin, dass seine Werke auch nach 1650 nachgedruckt wurden.
Kompositionen

- Sonatenkonzert im Stil Moderno, Libro I, Venedig, 1621
- Sonatenkonzert im Stil Moderno, Libro II, Venedig, 1629
- Jubeln Deo, Motette (Ghirlanda sacra 1625 & 1636).
Ensembles mit Castellos Namen
- Castello Consort (Die Niederlande)
Verweise
Literatur
- Eleanor Selfridge-Feld, Dario Castello: Eine nicht existierende Biografie, Musik und Briefe, LIII/2 (1972)
- Eleanor Selfridge-Feld, Venezianische Instrumentalmusik von Gabrieli bis Vivaldic, 3. Aufl. Mineola NY: Dover Publications, Inc., 1994. ISBN 0-486-28151-5
Aufnahmen
- Die schwimmende Stadt, Sagbutts und Cornetts Seiner Majestät, Hyperion CDA67013.
- Marini & Castello", Ensemble La Fenice, Jean Tubéry. 2008.
- Sonatenkonzert - Buch I, Die Akademie für Alte Musik, Richard Egarr. Katalognummer: AAM005
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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