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David Vostell (Köln, 10. Oktober1960) ist ein Deutsch-Spanisch Komponist und Regisseur.
Lebenszyklus
David Vostell ist der Erstgeborene des Paares des deutschen Künstlers Wolf Vostello und seine Frau Mercedes Guardado Olivenza aus Extremadura (Spanien), die 1959 in Cáceres heiratete und sich 1960 niederließ Köln angesiedelt. Pater Vostell und sein Werk prägen Davids Persönlichkeit und Bild von Kindheit an. Das künstlerische Umfeld der 1960er und frühen 1970er Jahre beeinflusste ihn sehr stark. Freunde seines Vaters mögen Nam June Paik und Allan Kaprow, mit dem er in seiner Jugend viele Stunden verbringt, haben einen großen Einfluss auf ihn.
Arbeiten
1978 absolvierte er seine Kommunikationsmedienausbildung beim Sender Freies Berlin. Berufspraxis sammelte er bei der TBWA-Werbeagentur in Frankfurt am Main sowie als Assistent des Filmschnitts. Er arbeitete als Filmprojektor in Kinos, auch als Fotograf und im Fotolabor. 1979 drehte er zusammen mit ehemaligen Kommilitonen den 8mm Experimentalfilm 36574 Bild. 1980 machte er a Dokumentarfilm unter dem Titel Endogene Depression darüber, wie Wolf Vostell eine Installation geschaffen hat.
1982 drehte er den Kurzfilm Ingwer Hel mit Mark Eins, dem Gründer der Musikgruppe DIN-A Testbild, und mit der Schauspielerin Panterra Hamm. Es ist eine extravagante Liebesgeschichte aus dem Berliner Untergrund der frühen 1980er Jahre. Dieser frühe 8mm-Film zeigt seine besondere Affinität zur Musik: lange rhythmische Passagen und lange Kameraeinstellungen. Die Dialoge und Aktionen der Schauspieler beschränken sich auf grundlegende Szenen. So entsteht ein Stil, bei dem die Musik nicht nur den Film begleitet, sondern genauso wichtig ist wie die Bilder. Zwischen 1985 und 1989 drehte er 8 Musikvideofilme.[1]
1990 meldete sich David Vostell Los Angeles der lange film Das Wesen von der Erde auf Englisch. Das Thema dieses Films ist die Geschichte einer Kreatur zwischen Tier und Pflanze, die aus dem Sand der Erde auftaucht Mojavewüste entstanden. Lange Bewegungen der Kamera. Die Szenen der Schauspieler sind ausschließlich als fundamentale Momente konzipiert. Die Dialoge sind auf das Wesentliche reduziert und die reichhaltige Musik verrät seine persönliche Richtung.[2]
1992 drehte er den Dokumentarfilm Vostell 60 – Rückblick 92 über die retrospektiv von Wolf Vostell in Köln. 1995 arbeitete er an einer Reihe von Zeichnungen, die seine filmischen Visionen darstellten, und veröffentlichte sie in seinem Skizzenbuch 95/96 und Skizzenbuch 97/98.
Nach dem Tod von Wolf Vostell im Jahr 1998 erkannte David Vostell seine Verantwortung gegenüber dem Erbe seines Vaters an. Von 1998 bis 2001 hat er dem Wolf Vostell Archiv Struktur und Chronologie gegeben.
Ab 2002 arbeitete David Vostell in Spanien als Komponist. 2003 komponierte er die he Symphonie Nr.1 im Jahr 2004 die Symphonie Nr.2. 2005 komponierte David Vostell Lebensformeln, 24 Suiten für 24 wesentliche Wörter wie Geburt, Liebe und Träume. Das digitale Libretto/Booklet der CD visualisiert die 24 Wörter in digital-fotografischen Collagen, die in direktem Zusammenhang mit seinen Kompositionen stehen. [3][4]
2006 komponierte er die he Universum ist Musik: 16 Musiktitel für Videosequenzen von fernen Galaxien, die durch die Hubble-Weltraumteleskop zur Erde geschickt werden. Das digitale Libretto/Booklet der CD zeigt 26 digital-fotografische Collagen, die Zeitreisen und die Suche nach unbekannten Lebensformen im Universum präzise und konkret visualisieren.
Filmografie
- 1979: 36574 Bild
- 1980: Endogene Depression
- 1982: Das Porträt
- 1982: E.d.H.R.
- 1982: Ingwer Hel
- 1985: Homosexuell Sapiens
- 1985: Im Leben verloren
- 1985: Sie ist so nett – Musik: DIN A Testbild
- 1985: tutila
- 1986: Cabala Musica
- 1986: Blauer Weg rein
- 1987: Blut und Cola
- 1989: Koma Amazonica
- 1990: Das Wesen von der Erde
- 1991: Bestia Pigra
- 1992: Vostell 60 – Rückblick 92
Diskografie
- 2003: Symphonie Nr. 1
- 2004: Symphonie N 2
- 2005: Formeln des Lebens (24 Suiten)
- 2006: Das Universum ist Musik (Tonspur)
- 2007: Einflüsse (10 Suiten)
- 2008: EEM / Erotische Erleuchtungsmythologien (9 Suiten)
- 2009: Reise im menschlichen Körper (Tonspur)
- 2009: Reise - menschlicher Körper (7 Suiten)
- 2009: Segen (Tonspur)
- 2010: Auftakt (Tonspur)
- 2010: Serotonin (10 Suiten)
- 2011: Sahne (7 Suiten)
- 2012: mein Verstand (13 Suite)
- 2012: Im Paradies (Tonspur)
- 2012: Die Regengöttin (Tonspur)
- 2012: Valentina (Tonspur)
- 2013: Frau & Natur in der Nähe des Aussterbens (Tonspur)
- 2013: solide (8 Suiten)
- 2014: Einsame Fahrt (6 Suiten)
- 2014: Karma-Basis, Band 1 (9 Titel)
- 2014: Endogene Depression (Tonspur)
- 2015: L'Uomo - Dokumentation (Soundtrack)
- 2015: L'Uomo - Featurette (Soundtrack)
- 2015: L'Uomo (Tonspur)
- 2015: Lebenslauf (Tonspur)
- 2015: Kreuzfahrt in der Nacht (Tonspur)
- 2015: Schöne Erde (Tonspur)
- 2015: Kolostrum (3 Spuren)
- 2016: Kurs (3 Spuren)
- 2016: Wie süß es ist zu lieben (Tonspur)
- 2017: für dich (Tonspur)
- 2017: Vita II (Tonspur)
- 2017: Rache (3 Spuren)
- 2018: Leichtigkeit (3 Spuren)
Digitale Fotocollagen
- 2005: Formeln des Lebens (24 Digital-Fotocollagen)
- 2006: Das Universum ist Musik (26 Digital-Fotocollagen)
- 2007: Einflüsse (10 Digital-Fotocollagen)
- 2008: EEM / Erotische Erleuchtungsmythologien (9 Digital-Fotocollagen)
- 2009: Reise – menschlicher Körper (7 Digital-Fotocollagen)
- 2010: Serotonin (10 Digital-Fotocollagen)
- 2011: Sahne (7 Digital-Fotocollagen)
- 2012: mein Verstand (13 Digital-Fotocollagen)
Literatur
- David Vostell Biographie / Recopilación 1978-2008. Michaela Nolt. Redaktionsebene 88, 2008, ISBN 978-84-612-2941-3 .
- David Vostel, Skizzenbuch 97/98, 1998.
- Michaela Nolte: David Vostell, Skizzenbuch 95/96, 1996.
- Fischer Film Almanach 1995. Leitartikel Fischer, 1995, ISBN 3-596-12762-9 .
- Filmjahrbuch 1995, de Lothar R. Just, Leitartikel Heyne, ISBN 3-453-08130-7 .
- Lexico del Cine de Ciencia-Ficcion, der Ronald M. Hahn und Volker Jansen. Leitartikel Heyne, 1994, ISBN 3-453-11860-X .
- Anja Oßwald: Steiner Art Tapes. Ars Nicolai, Berlin, 1994, ISBN 3-89479-049-0.
- TIP Berlin Magazin, Nein. 25/1991, der Lars Olav Beier.
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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