WikiDer > Die drei Städte
Die drei Städte war eine regionale historische Zeitschrift, die von 1980 bis 2011 vom Regionalarchiv Tiel-Buren-Culemborg (später Regionalarchiv Rivierenland namens). Das Magazin enthält Beiträge zur Geschichte des Arbeitsbereichs und der darin präsenten Städte und Dörfer.
Es war lange Zeit einzigartig in niederländischen Archiven. Es enthält die Ergebnisse der von professionellen und Amateurhistorikern verfassten Primärstudien zur Geschichte der Städte, Dörfer und Siedlungen der Flussland, vor allem die Städte Tiel, Nachbarn und culemborg. In erster Linie wurden die dem Archivdienst unterstellten Archive und Sammlungen von Behörden, Unternehmen und Privatpersonen genutzt. Es erschien dreimal im Jahr und gelegentlich mit einer zusätzlichen Ausgabe, insgesamt 98 Ausgaben. Das Magazin enthält ausführliche und überprüfbare Informationen zum Erbe, die in Form von Artikeln so weit wie möglich für ein breites Publikum lesbar niedergelegt ist.
Wie es begann
Es diente 1978 dem Stadtarchiv als Vorbild Dordrecht veröffentlichte historische Zeitschrift Viertel und Zeichen. Zur Finanzierung konnte ein Publikationsfonds genutzt werden, der mit einem Teil des Geldes eingerichtet wurde, das während der Liquidation im 18. Straße von Tiel nach Buren und Culemborg entlassen worden war. Für die Anwerbung von Abonnenten wurden die historischen Kreise in der Umgebung angesprochen. Bis auf wenige kooperierten alle. Auch das Kopieren war kein Problem, die potentiellen Autoren waren die täglichen Besucher in den Lesesälen. In Ermangelung von Kopien trugen die Mitarbeiter des Archivs selbst bei. Die drei damals beschäftigten Archivare, A. Houtkoop, H.H. Huitsing und W. Veerman bildeten die Redaktion.
Name und Vignette
Der Name Die drei Städte bezog sich auf die Städte, die 1961 den Archivdienst gründeten. Grundlage der Vignette zwischen 1980 und 1999 bildeten die Wappenfarben der drei historischen Städte, die ab 1961 Teilnehmer des damaligen gemeinsamen Landesarchivs Tiel-Buren-Culemborg waren: Gelb-Schwarz für Tiel, Rot -weiß für Buren und rot-gelb für Culemborg. Dieses Arrangement war zu einem Symbol für jahrhundertelange gegenseitige Konkurrenz, aber auch für jahrhundertelange Zusammenarbeit und Solidarität geworden. Letzteres wurde durch die sich kreuzenden Linien angedeutet. Der „offene Raum“ war ein Hinweis auf den Raum, der anderen Teilnehmern des Programms immer zur Verfügung stand. Diese kamen, aber erst in den Jahren 1999 und 2009.
Das TBC-Archiv wurde im September 1999 mit dem 1993 gegründeten Kesteren, Lienden, Echteld und Maurik Streekarchivariaat (Kesteren, Lienden, Echteld und Maurik) zusammengeführt. Das 'L' und das 'M' davon wurden durch eine Gemeindeumgliederung im Januar 1999 mit Buren . zu einer neuen Gemeinde zusammengelegt Nachbarn. Das K und das E wurden zur Basis für die neue Gemeinde Untere Betuwe. Der neue Name lautete Regionalarchiv Rivierenland. Und 2009 kamen die Gemeinden hinzu Geldermalsen und Nieder des abgeschafften Regionalarchivariats West-Betuwe. Infolgedessen bedeckte das Logo des Archivdienstes den Inhalt nicht mehr, sodass es fallengelassen werden musste. Nach langem Überlegen, ob auch der Name der Zeitschrift geändert werden sollte, wurde dieser aufgegeben und der Name 'De Drie Steden' beibehalten. Trotz der Neuklassifizierung blieben Tiel, Buren und Culemborg die einzigen „historischen“ Städte im Arbeitsbereich. Bis Nummer 1 des 21. Bandes lautete der Name daher 'De Drie Cities, regionales historisches Magazin für Tiel, Buren und Culemborg’. Ab der zweiten Ausgabe von Band 21 wurden die Namen der Städte gestrichen und durch . ersetzt '-das Flussland’.
Der Entwurf für die Originalvignette wurde von Piet van der Have dem damaligen Regionalarchiv „kostenlos“ zur Verfügung gestellt. Er war ein ehemaliger Mitarbeiter der Städtisches Museum in Amsterdam und war 1980 zusammen mit seiner Frau Leiter des damaligen Museums Die Fonteyn im Jan van Riebeeckhuis in Culemborg. Das 2001 eingeführte neue Layout für den Umschlag wurde von der Druckerei Meerpaal Grafimedia entworfen.
Andere lokalhistorische Zeitschriften
De Drie Cities würde als Magazin in der Region Rivers nicht allein stehen. Zu dieser Zeit hatten die verschiedenen historischen Kreise der Umgebung bereits eigene Vereinszeitschriften. In unmittelbarer Nähe des Archivdienstes gibt der Historische Kreis West-Betuwe seit 1972 sein Buch heraus Ankündigungen und der Historische Kreis Kesteren hatte seine Zeitschrift von 1968 bis Ende 1999 Tabula Batavorum. In beiden Publikationen wurden übrigens historische Artikel auf der Grundlage von Archivrecherchen platziert. Die anderen dort vertretenen ortsgeschichtlichen Institutionen hatten damals noch keine eigene Zeitschrift. erschien 1980 Der Betuwe-Torwächter (1980-1982), ein Kontaktblatt der Oudheidkamer für Tiel und Umgebung. Kurz darauf, 1983, ging es in der Zeitschrift hoch Tabula Batavorum. Inzwischen hatte in Culemborg ab den 1990er Jahren die Antiquariatsgesellschaft AWK Voet van Oudheusden eine eigene Zeitschrift. Fußnoten und der Historische Verein Pasqualini wurde 1996 in Büren mit einer eigenen Zeitschrift gegründet. Sicherlich bestand ein latenter Bedarf an einer guten historischen Zeitschrift für den gesamten Arbeitsbereich des Archivdienstes, die sich an ein breites Publikum richtet. Trotz der wachsenden digitalen Welt blieb dieser Bedarf bestehen, zumal die meisten Artikel auf zuvor konsultierten Quellen basierten und in diesem Sinne inspirierende neue historische Veröffentlichungen hervorbringen könnten, die wiederum andere zur Weiterverwendung anregen könnten.
Ziele und Zielgruppe
Die Idee hinter dem Magazin und der Zielgruppe, die die Redaktion 1980 vor Augen hatte, kommt noch am besten in der Einleitung zur ersten Ausgabe zum Ausdruck. Unter der Voraussetzung, dass der Arbeitsbereich anschließend auf weitere Gemeinden und den Wasserverband Rivierenland ausgeweitet wurde. Es genügt, folgendes daraus zu zitieren: Das Magazin wird sich der Geschichte der Orte widmen, die sich im Arbeitsbereich des Regionalarchivariats Tiel-Buren-Culemborg befinden. Der Inhalt soll nicht aus gewichtigen wissenschaftshistorischen Artikeln bestehen, dafür gibt es geeignetere Publikationsmöglichkeiten. Nein, De Drie Steden möchte ein historisches Magazin sein, das für jeden lesbar ist, auch für den Laien im historischen Bereich. Das „Wissenschaftliche“ liegt dann vor allem in der klaren Quellenangabe. Es ist auch nicht beabsichtigt, die Inhalte nur von Archivmitarbeitern befüllen zu lassen. Jeder, der zu seinem Vergnügen etwas über Archivrecherchen macht und dies verantwortungsvoll in einem Artikel zusammenfasst, kann dies zur Veröffentlichung anbieten.
Auflage
1980 wurde eine Auflage von 360 Stück gestartet. Nach einer Abonnentenwerbung im Jahr 1983 stieg die Zahl der Abonnenten um mehr als fünfzig. Eine Aufstockung der Auflage auf 600 erwies sich als notwendig, um zukünftigen Abonnenten die Möglichkeit offen zu halten, alte Bände zu beziehen und den Einzelverkauf gewährleisten zu können. Nach einer Abo-Aktion im Jahr 1995 lag die Zahl der Abonnenten bei 430. Im Jahr 2005 war die Zahl der Abonnenten jedoch aufgrund der natürlichen Fluktuation und der fehlenden aktiven Abonnentengewinnung auf 328 und 2011 auf knapp über 100 gesunken. in Culemborg, Buren und Tiel hatten die Geschichtsvereine eine eigene Zeitschrift ins Leben gerufen, wodurch die Abonnements gekündigt wurden.
Die Betuwe-Schatzkammer
Einhundertfünf Autoren, davon 44 aus dem Archivbereich, 43 aus dem Rest des Landes und 18 Archivmitarbeiter, haben einen oder mehrere Beiträge mit insgesamt 375 Artikeln in 32 Bänden verfasst. Davon wurden 39 % von Dritten geschrieben; davon kamen 24% aus dem Arbeitsbereich und 15% aus dem Rest der Niederlande, und 61% wurden von ihren eigenen Mitarbeitern geschrieben, meist in ihrer Freizeit.
Wo zu konsultieren
Kopien der Bände befinden sich unter anderem in folgenden öffentlichen Sammlungen: der Präsenzbibliothek des Regionalarchivs Rivierenland, der Gelderland-Bibliothek in Arnheim, das Königliche Bibliothek zu Den Haag und The Library of Congress in Washington.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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