WikiDer > Der Hammer

De Hamert
Das Hechtmöwenwasser

Der Hammer ist ein Guts- und Naturschutzgebiet in der Gemeinde Berge in der niederländischen Provinz Limburg.

Ort

De Hamert liegt zwischen der Maas im Südwesten und Deutschland im Nordosten. Im Nordwesten grenzt das Anwesen an das Dorf Wellerlooi. Ein paar Kilometer südlich liegt das Dorf Arcen.
Das über 1000 ha große Anwesen mit Wald, Heide und Wasser ist im Besitz der Stiftung Die Limburger Landschaft. De Hamert ist Teil von Nationalpark De Maasduinen. Die Gegend ist von Wanderwegen durchzogen und bei Vogelbeobachtern beliebt.

Looierheide

Der bekannteste[Quelle?] Teil der Hamert ist die Looierheide, eine ca. 250 ha große Heidelandschaft mit hohen Drifthügeln, Torfseen und Mooren und einem restaurierten Grabhügel. Diese Grab des Prinzen auf dem Trappenberg bietet einen Blick über das torfige Pikmeeuwenwater.
Weiter nördlich, am Westmeerven, befindet sich ein Vogelversteck. Das nahrungs- und vogelreiche Heerenven, das über den Heerenvenweg entlang der deutschen Grenze zu erreichen ist, hat an der Nord- und an der Südseite einen Aussichtspunkt.
Ein großes Areal ist wegen der Beweidung mit . eingezäunt Campine Heide Schafe, obwohl auch ein Hirte verwendet wird. Auf und um dieses Heiden findet man die Ziegenmelker, Rotbrüstiges Schwarzkehlchen und Waldlerche. Während der Zugzeit wird die Looierheide manchmal von Gruppen besucht Kräne.

Maasdal

Es liegt westlich des Hamert Maasdal die hier sehr schmal ist und schnell in waldreiche Flussdünengebiete wie den Hamert übergeht. Der schmale Graslandstreifen nördlich des Gelderns-Nierenkanal ist reich an besonderen Flusstalpflanzen wie wilder Majoran, agrimonie und Zypresse Wolfsmilch. Ähnliches soll in die neu erworbene Aue an der Mündung der Rode Beek, die südlich der Hamert in die Maas mündet, zurückgebracht werden.

Wälder

Etwa die Hälfte des Hamert besteht aus Nadelwäldern, die auf Flussdünen angelegt sind. Ein Teil der Wälder, vor allem in der Nähe der Provinzstraße N271, ist über 150 Jahre alt. Alte kommen auch vor Ort Eichenpeeling vor dem.

Geldernkanal

Der Gelderns-Nierskanaal kommt aus Deutschland und fließt fast von der Grenze durch den Hamert. Es ist eines der bemerkenswertesten Gewässer der Niederlande. Manche meinen, es sei völlig künstlich, andere meinen, dass um 1770 auf der heutigen deutschen Seite ein Entwässerungskanal an einen bereits bestehenden Bach angeschlossen wurde. Sicher ist, dass sich aufgrund des für die Niederlande großen Rückgangs, etwa 8 Meter über 3 km Luftlinie, seitdem ein kraftvoll fließendes Wasser entwickelt hat, das einem Kanal in nichts gleicht und sich bemerkenswert schnell und tief in die Hügel einschneidet. Ein Tal ist entstanden mit Erle Reithosen und Frühlingswälder. Neben einem natürlichen hat das Tal einen sehr unholländischen Eindruck. Das gilt auch für die Fauna, mit Eisvogel, Wasseramsel und die 2002 erweiterte Biber.

Ruine einer Kieswaschanlage gegenüber der Nieuwe Heerenven

Sandpfützen

Im Osten wurde um 1920 Kies entdeckt. Dieser Kies wurde bis in die 1960er Jahre in offenen Steinbrüchen abgebaut. Später wurde der Steinbruch Blok als Naturschutzgebiet umgebaut. Dasselbe soll mit den noch nicht entsandten Parzellen am Walbeckerweg geschehen und ein schöner Übergang zu den Sandpfützen des Freizeitzentrums Klein Vink geschaffen werden.

Externer Link

Siehe auch

Siehe die Kategorie Der Hammer von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.