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Es Amsterdamer Journalistenkabarett De Inktvis war ein NiederländischKabarett-Gesellschaft das geschah zwischen 1947 und 1953. Es war am besten bekannt für die Texte von Annie M. G. Schmidt. Für Schmidt war De Inktvis der Durchbruch für die breite Öffentlichkeit. Ebenfalls Ton van Duinhoven verdankte seinen Ruhm dem Unternehmen.
Geschichte
Nach dem Zweiter Weltkrieg besetzte die Redaktion der ehemaligen Widerstandszeitung Die Parol das Gebäude von Der Telegraph zum Nieuwezijds Voorburgwal in Amsterdam. Der Telegraph war während der Besetzung erschien zwischen 1940 und 1945 weiterhin von Nazi-Deutschland und stand unter der Kontrolle der Besatzungsmacht. Nach der Befreiung im Mai 1945 wurde der Zeitung ein Verlagsverbot erteilt und Die Parol übernahm Bau und Druckereien. Die Redaktion bestand aus vielen ehemaligen Widerstandskämpfern und es herrschte eine Atmosphäre der Innovation. Die Zeitung lief gut, der Lesehunger der niederländischen Bevölkerung war groß und Het Parool wuchs.
Während einer Betriebsfeier 1947 zeigte sich, dass die Kreativität der Zeitung nicht auf journalistische Tätigkeiten beschränkt war. Mehrere Redakteure und Mitarbeiter stellten auf der Party ein neues Kabarett-Unternehmen vor, Die Unterschränke genannt, nach dem typografischen Begriff "Unterschrank". Simon Carmiggelt, Jeanne Roos, Ton van Duinhoven, Han Hoekstra, Dokumentarist Annie M. G. Schmidt und Zeichner Wim Bijmoer gehörten dazu. Das Kabarett war ein großer Erfolg, auch aufgrund der hervorragenden Texte von Annie M.G. schmidt. Das Unternehmen beschloss, zusammen zu bleiben und auch für andere aufzutreten. Unter dem Namen Amsterdamer Journalistenkabarett De Inktvis traten sie auf 30. Mai1947 erstmals vor großem Publikum in audience amerikanisch zum Leidseplein. Auch dieser Auftritt war ein großer Erfolg. Bald werden Kabarett-Prominente wie Wim Kan und Wim Sonneveld die Aufführungen. Insbesondere die Lieder und Texte von Annie M.G. Schmidt wurde geschnappt. Sonneveld und Kan stritten sich fast um ihre Texte. Es wurde sogar so schlimm, dass die Tintenfische zustimmten, dass ein Lied oder Text von Schmidt ein Jahr lang auf dem Programm von De Inktvis stehen musste, bevor es von anderen verwendet werden konnte.
Das Unternehmen behielt weiterhin einen Semi-Amateur-Status bei. Fast alle hatten neben der Kabarettgruppe einen Vollzeitjob. Dies schränkte die Führungen ein, auch weil sich jeder im Unternehmen mit dem Ort der Aufführung einverstanden erklären musste. Nach einer Weile wurde Ton van Duinhoven, der beste Sänger des Squid, überredet, sich Wim Kans Kabarett anzuschließen und trat auf Eli Asser An die Firma. Wim Bijmoer ging nach einem großen Kampf. Das letzte Programm wurde 1950 uraufgeführt, Extra Edition. Aber das Chaos war schon da. Zwischen 1950 und 1953 trat die Kompanie nur gelegentlich auf, zum Beispiel für die Flutopfer bei Po in Italien. Ein Auftritt im Amsterdamer Hafthaus führte zu großer Unruhe innerhalb der Gruppe, als sich herausstellte, dass Kriegsverbrecher wie Kotalla, Lages und Aus der Fünten waren in der Halle. Vor allem Jeanne Roos war darüber wütend. Als Jüdin hatte sie während der Besatzung genug von den Nazis.
Die wachsende Popularität von Carmiggelt und Schmidt ließ den Tintenfisch erlöschen wie eine Kerze. Sie hatten immer weniger Zeit. 1953 wurde das Unternehmen schließlich aufgelöst.
Programme
- Der Tintenfisch (1947)
- Im bizarren Basar (1948)
- Sonderausgabe (1950)
Diskografie
Von De Inktvis ist nicht viel Audio- und Videomaterial überliefert. Es Theaterinstitut Niederlande im August 2003 eine Doppel-CD unter dem Titel Unerhört mit Aufnahmen aus den 1950er Jahren der Arbeit von Annie M.G. schmidt. Die erste CD enthält folgende Lieder von De Inktvis:
- 1. Ohne dich - Wim Ibo
- 2. Majoran - Willem Wittkampf
- 3. Die Straßenbahn - Jeanne Roos
- 4. Monsieur Maurice - Wim Bijmoer
- 5. Coccen - Jeanne Roos
- 6. Die Hoeksemas - Emmy Arbous
Wim Ibo und Emmy Arbous gehörten nicht zu De Inktvis. Die Wiedergabe von De Hoeksemas von Emmy Arbous zum Beispiel stammt aus Aufnahmen des Kabaretts Wim Sonneveld.
Komposition
Mitwirkende an den Aufführungen von De Inktvis:
- Liesbeth Andréz
- Eli Asser
- Wim Bijmoer, Zeichner
- Simon Carmiggelt
- Ton van Duinhoven, Sportredakteur[1]
- Hella Haasse
- Han Hoekstra
- Wim Hora Adema
- Lettje van der Horst
- Cor Lemaire
- Clous van Mechelen (Regisseur), damals NRC-Korrespondent und Vater eines Musikers und Komikers Clous von Mechelen[1]
- Liesbeth Montagne
- Otto Montagne
- Jeanne Roos, Foto Editor
- Annie M. G. Schmidt, Dokumentarist und Texter
- Bob Steinmetz
- Piet Timmer, Herausgeber, Pianist und Hauptkomponist des Kabaretts[1]
- Jan Wiessing
- Willem Wittkampf, Journalist und ursprünglicher Schöpfer des Songs Majoran, Welche Wim Sonneveld später in seinem Repertoire.[1]
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |