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De Oosterboer
Meppel, De Oosterboer (Oosterbuert) und Vledderinge auf einer Karte in Blaeus Atlas (1634)
Vledderinge (untere Blatthälfte) in einem Skizzenbuch von Abraham de Haen im Jahr 1732

Die Oosterboer war ein Weiler in der Nähe des Drenthe Platz meppel.

Der Oosterboer war auf dem Wold Aa und war ein von Meppel getrennter Weiler. Das Herrenhaus war in der Oosterboer Vledderinge. Es verlief vom Oosterboer nach Meppel Mädchenweg, ein Kirchenweg die von den Einwohnern von Vledderinge zum Besuch der Kirche in Meppel genutzt wurde. 1555 hatte de Oosterboer sechzehn Erben. Während der Achtzigjähriger Krieg Die Oosterboer erlitt kaum Schäden. Die Bewohner der Oosterboer haben ihre einquartierten Soldaten in Meppel ausgelagert. In den turbulenten Jahren 1580 und 1581 ging im Oosterboer kein einziges Haus in Flammen auf. Meppel hingegen litt damals stark unter der Gewalt, bei der mehr als hundert Häuser in Brand gesteckt wurden. Es gab regelmäßig Streitigkeiten darüber, ob die Oosterboer zu Meppel gehörten oder nicht. Das Marke van Oosterboer grenzte an die bebaute Fläche von Meppel. Meppel war der Meinung, dass die Oosterboer ein vierter Teil von Meppel sei und daher auch einen vierten Teil aller Kosten tragen müsse. Ende des 16. Jahrhunderts versuchten die Oosterboer, sich dieser Verpflichtung zu entziehen und wurden dabei von dem Landschriftsteller Heinrich van Rossum unterstützt, der in den Oosterboer lebte. De Oosterboer wurde ursprünglich von stadtholder ernannt William Louis 1596 regierte er zu seinen Gunsten. Aber die Ritterschaft und der Eigentümer verwies die Sache an die Essensstuhl. 1600 wurde beschlossen, dass Meppel und de Oosterboer die Last gemeinsam tragen sollten. Zusätzlich zu dieser Verpflichtung erhielt De Oosterboer das Recht, einen Kirchenvorsteher und einen örtlichen Administrator zu ernennen. Bis 1795 besaßen de Oosterboer und Meppel je eine Vollmacht im Nationalfeiertag aus Drenthe.

The Slot in the Oosterboer in der Nähe von Meppel Door Hendrik Tavenier (1786)

Neben Vledderinge besaßen die Oosterboer ein zweites Herrenhaus, im Gegensatz zu Vledderinge kein Herrenhaus, nämlich Das Schloss. Genau wie Vledderinge auch Das Schloss war im Besitz der Familie Drenthe Van den Clooster. Das Schloss hatte zwei Türmchen und zwei Schatzhäuser. 1722 wurde Het Slot verkauft an Otto Ernst Gelder von Limburg-Stirum, der in Drenthe im Torfbau und in der Landwirtschaft tätig war. Er war Kirchenvorsteher von Meppel im Auftrag der Einwohner der Oosterboer. 1744 zog er nach Hoogeveen. Zwischen 1750 und 1759, Das Schloss vermietet an die Country-SpanderAlbertus van Riemsdijk. Das Schloss wurde 1834 abgerissen.[1]

Der Weiler Oosterboer existiert nicht mehr. Das Gebiet des ehemaligen Weilers gehört zur Bebauung von Meppel und fällt in etwa mit dem Ortsteil zusammen Oosterboer an diesem Ort.