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Die letzte Freude | ||||
| Originaler Titel | Den zischte Glæde | |||
| Autor(en) | Knut Hamsun | |||
| Übersetzer | S. van Praag, H. Schregel | |||
| Land | Norwegen | |||
| Sprache | Niederländisch | |||
| Ursprache | norwegisch | |||
| Serie/Serie | Der Wanderer (Trilogie) | |||
| Genre | Roman | |||
| Herausgeber | Kruseman | |||
| Problematisch | 1981 | |||
| Ursprünglich veröffentlicht | 1912 | |||
| Seiten | 386 | |||
| ISBN-Code | 978-90-233-0343-5 | |||
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Die letzte Freude (norwegisch: Den zischte Glæde) ist ein Roman des norwegischen Schriftstellers und Nobelpreisträgers Knut Hamsun, erschienen 1912.
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Die letzte Freude ist das dritte Buch der sogenannten Wanderer-Trilogie. Die ersten beiden Teile sind Unter dem Herbststern (1906) und Con Sordino (1909). Diese Trilogie hat die gleiche Ich-Figur, die schon in war Hunger (1890): ein Schriftsteller-Künstler mittleren Alters, der die Einsamkeit des Waldes gesucht hat und jetzt seinen Lebensunterhalt als Tagelöhner verdient. Er schläft auf Heuböden, zieht als Gelegenheitsarbeiter von Hof zu Hof und scheint endlich die Ruhe zu finden, die er so verzweifelt sucht. Innerlich bleibt er jedoch ein gespaltener Mann. Niemand weiß, wer er wirklich ist.
Charakterisierung und Intrigen
Im Die letzte Freude die Liebesaffären der Lehrerin Ingeborg Thorsen bilden die eigentliche Intrige. Ihr Typus der quasi-emanzipierten jungen Frau demonstriert die Zeit- und Gesellschaftskritik des Vagabunden und konfrontiert ihn gleichzeitig (wie in den früheren Vagabundenromanen) mit der Realität des Alterns. Nach seiner resignierten Reaktion auf den Selbstmord von Louise Falkenberg in Con Sordino durch die Begegnung mit Ingeborg Thorsen und ihren Lieben gewinnt er seinen alten Kampfgeist zurück. Er prangert die verdorbene Mentalität der Jugend und des „New Age“ im Allgemeinen an, sieht aber gleichzeitig auch hoffnungsvolle Zeichen. Die Moral ist jedoch sehr dick. Teilweise deswegen, Die letzte Freude von Kritikern oft als das schwächste Buch der Wanderer-Trilogie angesehen.
Literatur
- Amy van Marken: Knut Hamsun (1977)
- Robert Ferguson: Enigma: Das Leben von Knut Hamsun (1987)
- Ingar Sletten Kolloen: Knut Hamsun, Träumer und Dissident (2004)