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De levende himphamp

Der lebende Himpamp ist ein Märchen von Nordbrabant über einen prahlerischen Schmied und einen Ritter, der die Frau des Schmieds schöner findet als seine eigene.

Hanf

Ein Himpamp ist ein Wort ohne klare Bedeutung.[1]

Die Geschichte

Warnung lesen : Der folgende Text enthält Details zum Inhalt und/oder zum Ende der Geschichte.

Die Geschichte spielt in einem Schloss am Ufer des Roten Sees. Der ansässige Ritter ist mit seiner hässlichen Frau nicht glücklich. Er hat die schöne Frau eines Schmieds im Auge und die Liebe beruht auf Gegenseitigkeit. Der Schmied ist als Schwätzer bekannt und der Herr sagt, er habe genug. Der Schmied sagte einmal, er könne in einer Nacht eine Burg am Roten See bauen. Der Ritter befiehlt ihm, dies zu erfüllen, und wenn dies nicht gelingt, wird der Schmied am nächsten Tag gehängt. Die Frau drängt ihn zu fliehen; sie will ihn loswerden. Dann trifft der Schmied auf einem Heidepfad eine alte Frau und fragt, was los sei. Der Schmied erzählt, was passiert ist und die Frau sagt, dass sie das Schloss bauen kann. Er muss zu seiner Frau zurückkehren und am nächsten Morgen zu seinem Herrn.

Das Weibchen verschwindet und am nächsten Tag steht tatsächlich ein neu gebautes Schloss. Die Suspendierung wird abgewendet, doch dann kommt der Herr mit einem neuen Auftrag. Er möchte zwei Neugeborene sehen, die schon Mama und Papa sagen können. Die Frau drängt den Mann erneut zur Flucht und er trifft die alte Frau wieder. In dieser Nacht kommen zwei Kinder zum Haus des Schmieds und der Lord ist fassungslos, als sie sie sprechen hört.

Ein paar Tage später kommt der Lord wieder, der Schmied muss einen lebenden Himpamp mitbringen. Seine Frau rät ihm erneut zur Flucht und er trifft die alte Frau zum dritten Mal. Die alte Frau sagt ihm, er solle leise nach Hause gehen und mit einem Besen auf den Dachboden klettern. Er muss durch ein Loch über dem Kastenbett gucken und wenn ihm etwas nicht gefällt, muss er sagen "Warte mal". Alles bleibt dann hängen. Das macht der Schmied und sieht vom Dachboden aus den Herrn vor dem Bett seiner Frau stehen. Der Lord will sich erst erleichtern und als er nach dem Pisspot fragt, sagt der Schmied "Warte durch" und die beiden Ehebrecher werden mit den Händen an den Pisspot geklebt. Die Frau ruft die Dienerin und dann die Magd, die beide ebenfalls stecken bleiben. Der Schmied verprügelt die Gesellschaft mit dem Besenstiel, verschont aber die Magd und den Diener.

Morgens wirft er Leute aus seinem Haus, das Hemd seiner Frau ist kaputt. Er stopft es mit Klee zu. Eine Kuh, die den Klee riecht und ihn fressen möchte, bleibt auch am Klee hängen. Wenn ein Bulle versucht, sich auf sie zu stürzen, bleibt auch er stecken. Sie kommen am Schloss an und die Gesellschaft macht einen großen Lärm. Der Schmied schlägt seinen Herrn immer noch mit einer Keule. Irgendwann bettelt seine Frau den Schmied an aufzuhören und er lässt den Stier, die Kuh, den Klee, die Magd, den Diener, den Herrn und die Frau mit dem Spruch "Lass los" frei. Der Herr schämt sich so sehr, dass er im Roten See ertrinkt.

Hintergrundbilder

Die hilfsbereite alte Frau kommt in vielen Märchen vor, zum Beispiel in Die Zwölf Brüder (KHM9), Der Teufel mit den drei goldenen Haaren (KHM29), Der Räuberbräutigam (KHM40), Die drei Vögel (KHM96), Der süße Brei (KHM103), Der Gemüseesel (KHM122), Der Teufel und seine Großmutter (KHM125), Die kaputten Schuhe (KHM133), Der Gänsehirte am Brunnen (KHM179), Die Wassernymphe im Teich (KHM181), Die wahre Braut (KHM186), Die Spule, das Schiffchen und die Nadel (KHM188) und Der Büffellederstiefel (KHM199).

Siehe auch

Verweise