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De tondeldoos
Die Zunderkiste
Der Soldat klettert in den hohlen Baum. Illustration von Vilhelm Pedersen (1820-1859)
AutorHans Christian Andersen
Originaler TitelFyrtøiet
Ursprünglich gebündelt inEventyr, fortalte für Born. Ny Samling.
Ausgabedatum1835
LandDänemark
Sprachedänisch
GenreMärchen
Portal  Portalsymbol  Literatur
Die Zunderkiste
Der Inhalt einer Zunderbox

Die Tinderbox (dänisch: Fyrtøiet) ist a Märchen von Hans Christian Andersen.

Geschichte

Warnung lesen : Der folgende Text enthält Details zum Inhalt und/oder zum Ende der Geschichte.

Ein Soldat begegnet auf dem Heimweg einer Hexe. Sie sagt ihm, dass er am Fuße eines hohlen Baumes so viel Geld aufheben kann, wie er will. Unter dem Baum ist ein langer Korridor mit drei Türen. Hinter der ersten Tür steht eine Truhe mit Kupfergeld, bewacht von einem Hund mit untertassengroßen Augen. Hinter der zweiten Tür befindet sich eine Truhe mit Silbergeld, bewacht von einem Hund mit mühlengroßen Augen, und hinter der dritten Tür befindet sich eine Truhe mit Goldmünzen, bewacht von einem Hund mit Augen von der Größe des Runder Turm von Kopenhagen.

Die Hexe gibt dem Soldaten eine Schürze: Wenn er die Hunde darauf legt, tun sie ihm nichts. Der Soldat fragt, was die Hexe selbst will. Sie will nur eine alte Zunderkiste die muss irgendwo drunter sein. Er geht nach unten, füllt alle seine Taschen mit Geld und geht wieder nach oben. Die Hexe fragt nach der Zunderbüchse, aber er hat sie vergessen, also geht er wieder runter. Als er wieder oben ist, fragt er die Hexe, was sie mit der Zunderbüchse machen soll. Sie sagt es nicht und er droht ihr den Kopf abzuschneiden, wenn sie es ihm nicht sagt. Die Hexe weigert sich erneut und er hackt ihr den Kopf ab.

Der Soldat lässt sich in einem Gasthaus in der Stadt nieder und führt ein luxuriöses Leben. Doch eines Tages geht ihm das Geld aus und er muss in ein kleines Hinterzimmer umziehen. An einem dunklen Abend benutzt er die Zunderbüchse, sobald er Feuer zündet, erscheint der Hund mit untertassengroßen Augen. Wenn er zweimal Feuer schlägt, kommt der silberne Hund, und wenn er dreimal Feuer schlägt, erscheint der goldene Hund. Jetzt weiß der Soldat, dass er die Hunde mit der Zunderbüchse herbeirufen kann und zieht zurück in sein luxuriöses Quartier.

Auch in der Stadt lebt eine schöne Prinzessin, die von ihrem Vater in einem Kupferschloss eingesperrt wird, weil ihr vorhergesagt wird, dass sie einen einfachen Soldaten heiraten wird. Der Soldat möchte sie sehen und fragt den Hund, ob er sie sehen könnte. Der Hund bringt die schlafende Prinzessin zu sich und er küsst sie, woraufhin der Hund sie zurückbringt. Am nächsten Morgen sagt die Prinzessin ihren Eltern, dass sie geträumt des Hundes und des Soldaten.

In der nächsten Nacht schickt der Soldat wieder nach der Prinzessin, doch nun folgt dem Hund eine Hofdame in Wasserstiefeln, die ihm ein Kreuz an die Tür setzt, damit sie das Haus wiederfindet. Als der Hund die Prinzessin zurückgebracht hat, bemerkt er das Kreuz und kreuzt jede Tür der Stadt an. In der nächsten Nacht kommt der Hund wieder, um die Prinzessin zu holen, aber jetzt hat die Königin eine Tüte Grütze mit einem Loch auf dem Rücken zugebunden. Der Hund bemerkt die Körnerspur nicht und am nächsten Morgen kann man der Spur zum Soldaten folgen.

Der Soldat wird festgenommen und ins Gefängnis geworfen. Am nächsten Tag wird er gehängt. Der Soldat bringt einen Jungen dazu, die Zunderbüchse zu holen und bei der Hinrichtung ruft er die drei Hunde herbei. Diese heben die Richter, den König und die Königin auf und werfen sie in die Luft, sodass sie in Stücke fallen. Die verängstigten Soldaten fragen, ob der Soldat nun König werden und die Prinzessin heiraten möchte. Die Prinzessin wird aus dem Messingschloss befreit und wird Königin. Die Hochzeitsfeiern dauern acht Tage und die Hunde sitzen mit offenen Augen am Tisch.

Bilder

Wissenswertes

Siehe auch

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