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Dekbed
Einzelbett mit Bettdecke (ohne Bettbezug) drauf
Bettdecke ohne Bezug

EIN Bettdecke ist eine Variante von a Decke. Es hält eine schlafende Person warm und erleichtert das Bettmachen. Eine Daunendecke ist gefüllt mit Nieder. Es gibt auch viele Bettdecken, die mit anderem Isoliermaterial gefüllt sind.

Geschichte

Bettdecken waren auf halbem Weg durch die 18. Jahrhundert in Deutschland schon bekannt, in England aber offenbar noch viel weniger. Der in London aufgewachsene Reiseschriftsteller Thomas Nugent beklagt, dass Stroh vielerorts in Deutschland, vor allem in Westfalen, das Übliche Bettwäsche schreibt dann aber:

Eines ist sehr eigentümlich an ihnen, dass sie sich nicht mit Bettzeug bedecken, sondern ein Federbett darüber und ein weiteres darunter legen. Das ist im Winter angenehm genug, aber ich kann nicht verstehen, wie sie im Sommer ihre Federbetten darüber vertragen, wie es üblich ist.[1]

— Thomas Nugent, The Grand Tour 1749, Bd. II. p66[2]

Nugent beschreibt die Bettdecke als eine Art Zweite Strohsack die auf den Körper gelegt wird. Dann zitiert er eine weitere deutsche Anekdote über Flüchtlinge aus Frankreich Hugenotten die meinen, übereinander schlafen zu müssen, weil sie meinen, zwei Strohsäcke übereinander liegen zu finden.[3]

Typen

Gängige Typen sind:

  • Die direkt genähte Bettdecke, bei der die Oberseite des Bezuges auf die Unterseite genäht wird. Dies sind in der Regel leichte (Sommer-)Bettdecken, da hierdurch Kältebrücken an der Naht entstehen. Auch synthetische Bettdecken werden auf diese Weise hergestellt, da sonst die synthetischen Füllungen während des Gebrauchs verkleben.
  • Die Kanalbettdecke, bei der die Oberseite des Inletts nicht unten aufgenäht ist, sondern oben und unten über Zwickel zusammengenäht werden. Diese Zwickel sind so platziert, dass sie die Daunen gleichmäßig über die gesamte Bettdecke verteilen und eine bessere Isolierung bieten, da keine Kältebrücken mehr entstehen. Diese Bettdecken enthalten normalerweise eine Füllung, die sowohl im Winter als auch im Sommer verwendet werden kann. Sie werden meist auch für waschbare Füllungen verwendet.
  • Kassetten oder Carostepp-Bettdecken sind in vollständig oder teilweise genähte Quadrate unterteilt. Ein Schütteln ist somit nicht notwendig und auch schwerere Füllungen bleiben an Ort und Stelle.
  • Die Vierjahreszeiten-Bettdecke besteht aus zwei Bettdecken mit unterschiedlichen Füllgewichten; der dünnere Teil dient als Sommerdecke und der dickere Teil als Frühlings- und Herbstdecke. Im Winter werden sie zu einer Winterdecke verbunden. Diese Bettdecken sind oft die schwersten, da sie mit vier Lagen Baumwolle und einem Befestigungssystem arbeiten.

Ticken

Der Inlett dient als Abdeckung für die Daunen. Sie muss daunendicht sein, damit die Daunen nicht entweichen können und nichts in die Bettdecke eindringen kann (z.B. Hautschuppen oder Hausstaubmilbe). Der Inlett muss zudem luftig sein und Feuchtigkeit gut aufnehmen und abgeben. Wichtig für die Dichte ist die Dichte der Drähte pro cm². PerkalBaumwolle ist das am besten geeignete Material zum Inletten.

Füllung

Traditionell wird eine Bettdecke mit Daunen gefüllt. Zwischen den Daunen befindet sich viel Luft, was eine Daunendecke leicht und luftig macht und trotzdem die Wärme gut speichert. Eine Bettdecke kann auch mit einem anderen Dämmstoff gefüllt werden, wie z synthetische Fasern, wolle oder Baumwolle.

Nieder

Standardisierung
Alte BezeichnungEuronorm
RAL 092 A2DIN EN 12934
reine Daunen100% Daunen
Volldaunen oder leicht federleichte Daunen90% Daunen und 10% Federn
Federndaunen60% Daunen und 40% Federn
halb runter30% Daunen und 70% Federn
Viertel nach unten15% Daunen und 85% Federn
Gefieder100% Federn

Für die Füllung, oft Nieder und Gefieder von Gänse oder Enten benutzt. Je höher der Daunenanteil in der Füllung, desto höher die Füllkraft und damit das Isoliervermögen. Wenn besonderes Daunen ist Federbett, die nach unten Eiderente erwähnenswert. Diese Art von Daunen ist bekannt für das High Wärmeisolierung. Isolations- und Belüftungsleistung sind bei Eiderdaunen noch höher als bei Gänsedaunen.

Für die unterschiedlichen Anteile von Daunen und Federn gab es früher die RAL 092 A2-Norm. Dies wurde ersetzt durch die LÄRM Norm EN 12934.

Eine Daunendecke muss mindestens 60 % Daunen enthalten, ansonsten handelt es sich um eine Federbettdecke. Gänsedaunen und Gänsefedern sind teurer als Entendaunen und Entenfedern. Das liegt am Qualitätsunterschied. Gänse sind größer als Enten und haben daher größere Daunen und Federn. Aufgrund der größeren Abmessungen haben sie ein besseres Isolationsvermögen.

Die Qualität der Daunen und die Art und Weise, wie die Bettdecke behandelt wird, beeinflussen die Lebensdauer der Daunen. Im Durchschnitt hält eine Daunendecke von guter Qualität etwa acht bis zehn Jahre. Danach verliert es an Füll- und Isolierkraft.[Quelle?]

Gewinnen durch Live-Auswahl ist umstritten. Ob die Tiere während der Mauser richtig gepflückt werden, kann nicht festgestellt werden. Aus diesem Grund verzichten viele Handelsunternehmen und Werkstätten auf Daunen, die aus Lebendrupf stammen. Es gibt jedoch kein Etikett dafür.

Hygiene

Das Lüften und Trocknen im Freien an einem sonnigen Tag wird empfohlen. Daunendecken können auch gewaschen werden. Dann sollte viel Wasser verwendet und gut abgespült werden. Das Trocknen kann im Freien erfolgen, was viel Zeit in Anspruch nimmt, oder im Wäschetrockner, bis die Füllung vollständig trocken ist. Um eine Bettdecke richtig zu reinigen, waschen Sie am besten die Füllung und den Bezug getrennt. Auf diese Weise lässt sich der im Laufe der Jahre im Bezug angesammelte Schmutz am besten entfernen.

Bettbezug

Um eine Bettdecke zu machen Bettbezug gemacht werden, das ist leicht zu waschen. Bettbezüge gibt es in verschiedenen Qualitäten und in unterschiedlichen Designs.

Mediendateien zu diesem Thema finden Sie auf der Seite Bettwäsche auf Wikimedia Commons.