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Den Spauwer
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Den Spauwer (Französisch: Le Cracheur) ist ein alter Wandbrunnen in Brüssel. Sie ist in der Nähe der Großer Markt, an der Ecke von Steenstraat und Kohlemarkt.

Geschichte

Der Brunnen ist in ein abgeschrägtes Eckhaus aus dem Jahr 1823 eingebaut, ist aber selbst älter und stammt vermutlich aus dem 14. Jahrhundert. Das blauer Brunnen, wie es damals hieß, hatte mehrere Wannen und Düsen. Sie wurde vom städtischen Brunnenmeister verwaltet und stand dem Haus gegenüber t'Platbroot, 1427 von der Stadt gemietet. Dieses Haus gegenüber der Tuchhalle, an der Rückseite des Rathaus, wurde später in den Butterpot umgewandelt. Ein Inventar von 1622 verortet den Brunnen noch in de ganck geht zu den Butterpot, aber nicht lange. Das Verwüstungen von 1695 der blaue Brunnen erwies sich als tödlich. Der Stadtrat erlaubte Josse Van Schoonendonck, die Ruinen wieder aufzubauen, wenn er einen neuen Brunnen zur Verfügung stellte.[1] Eine Karte aus dem 18. Jahrhundert zeigt, dass das Wasser aus seinem Brunnen aus einem Löwe Wimperntusche gespritzt.[2]

Der aktuelle Spauwer, a Triton von der Wand nach vorne gelehnt, stammt wahrscheinlich aus der Renovierung des Bildhauers François-Joseph Janssens 1769. Später abgeholt Claude Fisco der hydraulische und architektonische Aspekt (1786), der, wie wir aus einer Reklamation (1789) wissen, nicht auf Anhieb reibungslos verlief. Büste und Becken wurden im 19. Jahrhundert durch Kopien ersetzt bzw. von Jean-André Laumans und J.-P. luppen. Das neue Cockpit war Teil einer Restaurierung unter Victor Jamaer (1890).

2002 wurde Den Spauwer unter Schutz gestellt.

Beschreibung

In seinem neoklassizistisch In einem Rundbogen hat Fisco eine Brüstung mit einer geformten Tropfleiste versehen. Darüber sehen wir den Spauwer, ein Triton, der gerade aus einem Schilfhalsband hervorgegangen zu sein scheint. Die Blätter noch im Haar, die Arme verschränkt und die Wangen hervortretend, spuckt er unbeirrt seinen dünnen Wasserstrahl.

urban legend

Die Brüsseler Tradition verbindet den Ursprung von Den Spauwer mit dem Verschwundenen Brunnen der drei Göttinnendie Wasser aus ihren Brüsten spritzten. Wie bei anderen festlichen Anlässen ist die Hochzeit von Herzogin Maria und Maximilian von Österreich Grund, ein Fass Wein mit dem Göttinnenbrunnen zu verbinden. Ein Skipper trank direkt aus den Brüsten und starb betrunken an einer Straßenecke. Seine beschämten Eltern ließen zur Buße an dieser Ecke einen neuen Brunnen bauen. Der jungfräuliche Brunnen durfte nie wieder Wein versprühen.

Externe Links

Literatur

  • Chloe Deligne, Bruxelles et sa rivière. Genese d'un territoire urbain, 2003, ISBN 9782503513829 (= Studium der europäischen Stadtgeschichte, 1100-1800, Nr. 1)
  • Bauen im Wandel der Zeit in Brüssel, voll. 1C, Innenstadt, P-Z, 1994, s. 257-258
  • Jacques Maldague, "Les statues et fontaines anciennes de la ville de Bruxelles", in: Le Folklore brabançon, 1981, Nr. 230, p. 99-191
  • Alexandre Henne und Alphonse Wauters, Geschichte der Ville de Bruxelles, voll. III, Brüssel, 1845, s. 92-93

Fußnoten

  1. Akt vom 12. November 1704
  2. Caerten figuratief der Fonteynen [...] gehört zu dieser Stadt Brüssel
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