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Mit dem Entstalinisierung (Russisch: десталинизация, Destalinizatsiya) ist eine Periode in der Geschichte der Sovietunion gemeint, in dem alles Stalin so mächtig, wie die Verherrlichung seiner Persönlichkeit, Stalinist politisches System und das System der Arbeitslager, das durch die gulag, musste einer neuen politischen Linie weichen. Kaum war er nach Stalins Tod an die Macht gekommen, trat seine Nachfolge an Nikita Chruschtschow mit dieser neuen Politik.
Sichtbare Veränderungen in Russland:
- Geschichtsbücher wurden neu geschrieben. In den alten Geschichtsbüchern gab es nur Positives über Stalin.
- Straßennamen wurden geändert. Namen, die zuvor "Stalin" lauteten, wurden jetzt umbenannt.
- Stalingrad wurde umbenannt in Wolgograd.
- Statuen von Joseph Stalin in ganz Russland wurden zerstört. Allein in seiner Heimatstadt Goric eine große Statue blieb. Sie wagten es nicht, diese Statue zu entfernen, denn die Georgier fühlten sich bereits verletzt, dass "ihr" Held sich als kein solcher Held erwies.[Quelle?] Die Statue wurde erst 2010 entfernt.[1]Tiflis war auch die einzige Stadt in der Sowjetunion, in der 1956 Demonstrationen gegen die Entstalinisierung stattfanden.
1956 hielt Chruschtschow a geheime Rede auf dem zwanzigsten parteitag der Kommunistische Partei, in der er ankündigte, dass der Personenkult Stalins aufhören müsse, feuerte er auch Stalins loyalste Mitarbeiter, wie z Wjatscheslaw Molotow. Anastas MikojanDoch unter Chruschtschow unterstützte die zweitgrößte Sowjetunion die Geheimrede Chruschtschows und blieb an Ort und Stelle. Als Folge der „Entstalinisierung“ wurden Statuen und Gemälde Stalins an prominenten Stellen entfernt. Auch die Berichte über Stalin in der russischen Presse und in den Satellitenländern änderten sich. Dissidenten und deutsche Kriegsgefangene wurden freigelassen. Obwohl die Sowjetunion immer noch ein autoritärer Staat war, sorgte Chruschtschow dafür, dass der Einfluss der NKWD auf die Gesellschaft und die Bewohner der Sowjetunion erhielten mehr Freiheiten. Diese Maßnahmen führten zwar zu Aufständen in Ungarn und Polen, die jedoch von der Roten Armee brutal niedergeschlagen wurden. Anhänger der Ideen von Leo Trotzki und der Trotzkismus galten noch immer als Feinde. Trotzkisten zufolge hatte sich trotz der Entstalinisierung wenig am stalinistischen Charakter der Sowjetunion geändert. Chruschtschow hat das auch zugelassen, nach der Abschiebung, das Bevölkerung von Vaynach zurückgekehrt zu Tschetschenien und Inguschetien.
Offene Berichterstattung über Stalins Terror wurde erst möglich, als Michael Gorbatschow kam in den 1980er Jahren in der Sowjetunion an die Macht. Erst dann wurde dem russischen Volk wirklich klar, was sich unter Stalins Terrorherrschaft ereignet hatte. Auffallenderweise wird Stalin von einigen angesehen Russen noch positiv gewürdigt.[2]
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise Quellen Verweise
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