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Dick van Vlaardingen | ||||
Dick van Vlaardingen, 19. Mai 2004 | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Spitzname | Krijna | |||
| Geboren | 1947 in Hilversum | |||
| Geburtsland | Die Niederlande | |||
| Beruf(e) | Maler | |||
| Leitdaten | ||||
| aktive Jahre | 1968 - heute | |||
| Stil(e) | Impressionismus, Natur und Landschaft | |||
| RKD-Profil | ||||
| offizielle Website | ||||
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Dick van Vlaardingen (Hilversum, 1947) ist ein niederländischer Maler und Nachfahre einer Hilversumer Malerfamilie. Er ist spezialisiert auf die niederländische Landschaft, Aussichten und Natur. Neben seiner malerischen Tätigkeit ist er Galerist und Kurator der Familienmuseum Van Vlaardingen im Maartensdijk.
Familie von Malern
Van Vlaardingen gehört zur dritten Generation von Malern, die die Familie Van Vlaardingen hervorgebracht hat. Sein Großvater Derk (1890 - 1958) nahm Unterricht bei Otto Eerelman und begann 1908 als Landschaftsmaler. Sein Wissen und seine Erfahrung gab Derk an seine Söhne Jan (1913 - 1980) und Clement (1916 - 1972) weiter, die beide in Hilversum tätig waren und sich national und international bekannt machten. Clement besaß die Hilversumer Galerie De Kelder. Seine Arbeiten waren impressionistisch orientiert, wobei eine kräftige Pinselführung und die Verwendung des Spachtels bevorzugt wurden. Mediterrane Einflüsse und leuchtende Farben gingen oft Hand in Hand. Clements' Bruder Jan legte Wert auf eine feinere Pinselführung. Seine Stärke lag in der Malerei en plein air mit einer reichen Palette in einem breiten Spektrum natürlicher Farben, insbesondere des Grüns. Die Umgebung von Gooi und Vechtstreek war für ihn eine endlose Quelle der Inspiration.
Jugend
Jans Sohn Dick wuchs in Hilversum auf und wurde schon früh von der Malerei angezogen. Nach seinem zehnten Jahr machte er die ersten Schritte mit Wasco und Bleistift, begleitet von seinem Vater und später von seinem anderen großen Vorbild Marie Henrie Mackenzie. Vlaardingens Vater und Sohn gingen oft gemeinsam in die Natur, wodurch der Kennerblick der jüngeren Generation schon früh geschult wurde.
Bildung
Eine Reise nach Kanada um 1968 und der Verkauf der Gemälde seines Vaters veranlassten den jungen Van Vlaardingen, in die Fußstapfen seines Vaters, Onkels und Großvaters zu treten. Van Vlaardingen nahm Unterricht bei seinem Vater und um 1970 bei seinem Onkel Clement und entwickelte dann seinen eigenen Stil.
Eine Privatstraße
Van Vlaardingen strebte nach einer Position völliger Unabhängigkeit, einer Freiheit in der Wahl der Themen, die nicht vom Kommerz, sondern von purer Schönheit und Gefühl getrieben wurde. Die Weite der niederländischen Landschaft mit Land, Wasser und Himmel wollte er vorzugsweise in gedämpften Tönen einfangen. Die Kunst um der Kunst willen.Inspiriert vom englischen Maler Edward Seago van Vlaardingen entwickelte eine Vorliebe für das Wattenmeer und die Watteninseln, gefolgt von der Region IJsselmeer, die Ende 1976 Gegenstand von van Vlaardingens erster Ausstellung in der Galerie Icon in Amsterdam war. Anschließend stellte er im Kasteel Groeneveld in Baarn und das Apollo-Hotel in Amsterdam. Inzwischen war der Maler mit seiner Frau Yvonne und den Kindern in das Utrechter Dorf Maartensdijk gezogen.
Dein eigener Standort
1981 konnte Van Vlaardingen neben seinem Haus eine kleine Kirche kaufen. Ein goldener Schachzug, denn nun hatte er Platz für ein großes Atelier, eine Galerie und einen lang gehegten Wunsch: ein Familienmuseum. Ausstellungen, aber auch Hauskonzerte wechselten sich ab. Van Vlaardingen lässt den Pinsel jedoch nie ruhen. Er blieb vor allem der unberührten Natur und Einöde des Wattenmeeres und der Watteninseln treu und richtete seinen Stil zunehmend darauf aus.
Meilenstein
Hundert Jahre Maler von Vlaardingen ist der Titel des Buches, das der Maler im Herbst 2008 im Zusammenhang mit einer gleichnamigen Jubiläumsausstellung in der ehemaligen Kirche veröffentlichte.
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Bibliographische Informationen |
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RKD-Niederländisches Institut für Kunstgeschichte:81413 |