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Digna Sinke (Zonnemaire, 17. Oktober1949) ist ein niederländischer Filmemacher.
Nach dem Gymnasium zu Utrecht sie ging zum Niederländische Film- und Fernsehakademie in Amsterdam. Sie hat dort studiert 1972 Schluss mit dem Kurzfilm Grüße aus Zonnemaire. Seitdem hat sie eine Reihe von Dokumentarfilmen und fünf Spielfilme gedreht. ihr Film Der Pazifische Ozean lief im Wettbewerbsprogramm in Berlin (1984). Ihr Spielfilm Belle van Zuylen - Madame de Charrière gewann 1994 den Großen Preis der Mannheimer Festspiele. Sie hat bei drei Dokumentarfilmen über die Insel Regie geführt Zehn Maßnahmen im Haringvliet.
Nach dem Tod von René Scholten übernahm sie die Filmproduktionsfirma Studio Nieuwe Gronden (jetzt: SNG Film) und arbeitet auch als Produzentin. Als Produzentin verantwortet sie unter anderem Georgica (Regie: Katelijne Schrama), Droom & Daad (Regie: Annette Apon), Wavumba (Regie: Jeroen van Velzen), De Engel van Doel (Regie: Tom Fassaert), Zwarte Ogen (Regie: Jan Bosdriesz), Winter Silence (Sonja Wyss), L'Ami Hollandais (Pieter Jan Smit), Reimerswaal (Clara van Gool).
Sinke wechselt zeitweise in andere künstlerische Felder. In dem siebziger Jahre Waren Gouachen, Fotos und Reiseberichte von ihr sind in Ausstellungen in der Galerie Mokum (Amsterdam, 1973), dem Langhuis (Zwolle, 1979) und der Galerie Beeld en Aambeeld (Enschede, 1979) zu sehen. 2009 wurde im Perron 1 in Delden eine Installation ("De Flood Desaster") von ihr gezeigt.
Sinke schrieb Kolumnen für AV-Nachrichten und Co-Autor des Buches Kunst und Bewegung, erschienen 1996 anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Verband der Künstlervereinigungen.
Seit 1977 bekleidete sie neben ihrer filmischen Tätigkeit verschiedene Management- und Beratungspositionen, u. a. als stellvertretende Vorsitzende des Amsterdam Fund for the Arts, Mitglied und Kernratsmitglied der Rat für die Künste, Präsidentin des Verbandes der Künstlervereinigungen und Vorstandsmitglied der Kunsten 92. 1991 war sie Mitbegründerin von DIFA (Niederländischer Dokumentar- und Unabhängiger Filmverband). Im Jahr 2000 war sie an der Gründung des Film Interests Federation beteiligt. Sie gab auch zusammen mit Kameramann Albert van der Wildt Kurse für Filmkollektive.[1]
2008 führte Sinke bei dem Film Regie Atlantis, für die sie auch das Drehbuch geschrieben hat. Der Film spielt in der nahen Zukunft und handelt von einem 14-jährigen Mädchen, Xenia, das von gespielt wird Pitou Nicolaes. Eine funktionierende Version von Atlantis wurde Ende 2008 auf der Internationales Filmfestival von San Sebastián. Im März 2009 wurde der Film offiziell auf der Internationales Filmfestival Breda.
2010 beendete sie ihr Langzeitprojekt über die Insel Tiengemeten mit dem Film Melancholie & Wildnis (Wehmütige Wildnis). Der Film gewann den Preis für den besten Dokumentarfilm beim FIFE (Festival International du film d'Environnement) in Paris und beim Festival Neue Heimat in Freistadt.
Der Kurzfilm Jeden Tag schön (Lovely weather every day) feierte 2013 beim Netherlands Film Festival Premiere und brachte ihr den DDG-Preis für den bemerkenswertesten Kurzspielfilm des Jahres 2013 ein. Der Film war zuvor als work-in-progress im Rahmen des Visual-Arts-Projekts De Buitenbioscoop (MIKC, Delden 2012) gezeigt worden.
Der lange Film Nach dem Ton uraufgeführt beim IFFR 2014 (Internationales Filmfestival Rotterdam). Die Texte zum Film stammen von Henk Burger, das Bildkonzept stammt von Digna Sinke. Im Film werden die Voicemail-Nachrichten an einen bestimmten Onno ein Jahr lang verfolgt, doch Onno scheint verschwunden zu sein (Logline: Wie gehst du damit um, dass jemand in deiner Nähe plötzlich spurlos verschwunden ist? Kannst du weitermachen dein Leben, während du auf seine Rückkehr wartest?). Der Film kann als Hybridfilm bezeichnet werden: Er ist ein Spielfilm, weil die Geschichte fiktiv ist und die Texte von den Schauspielern (Dragan Bakema, Rifka Lodeizen, Olga Zuiderhoek, Josefien Hendriks) gesprochen werden, aber die Bilder sind tatsächlich dokumentarisch die Schauspieler nicht sehen lassen. Der Film wurde auf mehreren Festivals gezeigt und belegte im Filmkrant den zweiten Platz in den Top Ten der besten niederländischen Spielfilme.
2015 zeigte sie in der Dokumentation Unter der Oberfläche Probleme beim Entpoldern Hedwigepolder sehen. Im Jahr 2016 wurde die Groeneveld-Preis ihr für ihr Gesamtwerk verliehen.
Als Regisseur
- 2018 - Sparen – oder wie man lebt (Dokumentarfilm)
- 2015 - Unter der Oberfläche (Dokumentarfilm)
- 2014 - Nach dem Ton (auch Kamera)
- 2013 - Jeden Tag schön (kurzer Film)
- 2010 - Melancholie & Wildnis (Dokumentarfilm)
- 2010 - Neue Tiengemeten (Dokumentarfilm)
- 2009 - Atlantis
- 2006 - Zehn gemessen 2001-2006 (Dokumentarfilm)
- 2005 - Brossa, le Cinema unsichtbar (Dokumentarfilm)
- 2004 - Hoffnung & Erwartung (kurzer Film)
- 2001 - Tiengemeten - Teil 1 (Dokumentarfilm)
- 1999 - Luft zum Denken (Auftragsfilm für den BKVB-Fonds)
- 1993 - Belle van Zuylen - Madame de Charrière
- 1992 - Über den Bergen
- 1991 - Nichts für die Ewigkeit(Dokumentarfilm)
- 1991 - Auf Wiedersehen (kurzer Film)
- 1985 - Neue Welle (Dokumentarfilm)
- 1984 - Der Pazifische Ozean
- 1982 - Die Hoffnung des Vaterlandes (Dokumentarfilm)
- 1973 - Stadtrand (zusammen mit Peter Jasna und Pieter de Vos)
- 1972 - Grüße aus Zonnemaire (Dokumentarfilm)
Externer Link
- Digna Sinke
- (und)
Digna Sinke in dem Internet-Filmdatenbank - SNG-Film
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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