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Dolf Zwerver
Dolf Wanderer
Porträt des Dolf Wanderers, 1965
persönliche Daten
GeborenNijehaske, 27. Februar 1932
VerstorbenUtrecht, 22. Januar 2010
GeburtslandFlagge der Niederlande Die Niederlande
StaatsangehörigkeitNiederländisch
Beruf(e)Künstler
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Dolf Wanderer (Nijehaske, 27. Februar1932Utrecht, 22. Januar2010) war ein niederländischer Maler.

Bis vor dem Krieg lebte Dolf Zwerver im friesischen Oranjewoud. Sein Vater war Maler und Werbemaler, daher wurde ihm schon früh das Zeichnen und Malen beigebracht. Wanderer zog kurz vor dem Zweiter Weltkrieg mit seinen Eltern von Friesland nach Utrecht. Er arbeitete als Werbemaler und arbeitete danach als Seemann, Zimmermann, Lagerist und Fensterputzer. Ab den späten 1950er Jahren wurde die selbst erlernt begann eine Malerkarriere, wurde 1965 bei einem Wettbewerb für Sonntagsmaler der Zeitschrift Eva "entdeckt" und entwickelte sich in wenigen Jahren zu einem feinen Maler auf hohem Niveau.

Zwervers Oeuvre ist geprägt von verträumten, reflektierenden Gemälden. Infolgedessen war er zunächst naive Kunst klassifiziert. In Zwervers Werk bildet seine Kindheit in Oranjewoud, einer Welt aus beschaulichen Gärten, Labyrinthen und Wäldern, eine wiederkehrende Kulisse. Auch die Stille des Anwesens Rhijnauwen in Utrecht ist eine solche Inspirationsquelle. Sein bekanntestes Werk ist Großes Triptychon Sanssouci mit Dutzenden von Märchenfiguren und Tieren, an denen er insgesamt zehn Jahre seines Lebens gearbeitet hat.

Die Arbeit von Zwerver ist im Zentralmuseum in Utrecht und im Rijksmuseum Amsterdam. Er stellte auch in der Rembrandt-Haus und hatte zweimal eine große Retrospektive in Schloss Zeist. Der Schriftsteller und Dichter Ingmar Heytze benutzte das Werk regelmäßig als Cover für seine Sammlungen. Zwerver hat auch Hüllen für die Salamandertaschen.

Wanderer war verbunden mit dem Gesellschaft für Kunstliebe.

Wanderer ist auf dem Friedhof von Utrecht begraben Soestbergen.

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