WikiDer > Limburger Dom
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Blick auf die Kathedrale | ||||
| Land | ||||
| Region | ||||
| Platz | Limburg an der Lahn, Hessen | |||
| Gewidmet | Heiliger Joris | |||
| Koordinaten | 50° 23′ N, 8° 4′ E | |||
| Eingebaut | ca. 1190-1235 | |||
| Die Architektur | ||||
| Konstruktionsmethode | dreischiffige Kreuzbasilika | |||
| Stilperiode | erste gotische | |||
| Turm | 66 m (Feierturm) | |||
| Bilder | ||||
Die Westfassade | ||||
Innere | ||||
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Das Limburger Dom (Dom St. Georg) ist die Bischofskirche der Hessisch Stadt Limburg an der Lahn. Es ist ein Basilika aus der Zeit, als die spätromanisch übertragen auf die Frühgotik Stil. Der Dom erhebt sich aufgrund seiner Lage auf einem Hügel hoch über der Stadt. Die Kathedrale hat sieben Türme und das Äußere ist in den Originalfarben gestrichen.
Geschichte
910 auf Initiative von Konrad Kurzbold, Graf vom Niederlahngau und Besitzer des Berges "Limburg", mit einer Schenkung des ostfränkischen Königs Ludwig IV. das Kind, gründete ein Chormeisterkapitel, das mit dem Bau der Klosterkirche auf dem Felsen begann.
Die zweite Kirche auf diesem Gelände war im 11. Jahrhundert eine frühromanische Pfeilerbasilika. Ein Kirchenmodellreliquiar aus dem frühen 12. Jahrhundert nennt Graf Heinrich als Begründer des „neuen Tempels“.
Bis zur Höhe des Tribünenbodens sind die Außenwände des Gebäudes die Außenwände der heutigen Kirche, ohne den Chorumgang – Reste der alten Chormauer mit einer steinernen Sitzbank befinden sich unterhalb der Chorarkade.
Der frühgotische Umbau begann nach dendrochronologischen Angaben um 1180, also nur 10 Jahre später als der Baubeginn der Kathedrale von Laon, das Vorbild für die Gestaltung des aktuellen Interieurs. In die alten Mauern wurden neue gotische Fenster eingebaut. Da die neuen Gewölbe an den alten Mauern befestigt sind, sind sie meist unregelmäßig geformt. Auch die Strebepfeiler des Schiffes sind schief.
1235 konnte die Kirche geweiht werden.
1802 wurde die Herrschaft säkularisiert und die Kirche war nun eine reguläre Pfarrkirche. Erst seit 1827 ist der Dom eine Bischofskirche, eine Kathedrale.
Die Türme am südlichen Querschiff wurden 1860 errichtet.
1870 wurde der Kapitelsaal im südlichen Seitenschiff abgerissen und das Seitenschiff erhielt eine neoromanische Fassade. An allen Fassaden war der mittelalterliche Putz abgeplatzt. Die Wände begannen zu verwittern.
Zwischen 1968 und 1972 wurde die Kirche neu verputzt und die überwiegend rot-weiße Malerei nach mittelalterlichen Farbtönen aufgebracht. Dies gibt der Architektur zusätzliche Akzente.
Die Architektur
die beiden Westtürme sind 37 m hoch und haben ein Rautendach. Im Inneren, wie die dazugehörigen Türme der Liebfrauenkirche im Andernach, verbunden mit der Kirche als Westtribüne. In der Westfassade ist a RosetteIm Vergleich zu den meist gotischen Fenstern dieser Kirche und zu anderen Rosetten des frühen 13. Jahrhunderts ist sie relativ grob ausgeführt. Der höchste der sieben Türme ist der 66 m hoch Überfahrtsturm. Die Kirche hat (wenige) Strebepfeiler. Die runde Form von Chor und Chorumgang sind Reste des hochromanischen Vorgängerbaus.
Die Kirche ist eine Basilika mit Tribünen über den Seitenschiffen. Die innere Struktur mit dem triforia ist gotisch, genau wie in Laon. Auch der sechsteilige Rippengewölbe des Kirchenschiffs sind gotisch. Aber die Seitenschiffe und Tribünen des Langhauses haben Rundbögen Kreuzgewölbe. Korridor und Galerien des Chores haben Rippengewölbe.
Im nördlichen Querschiff befindet sich das Grab des 948 verstorbenen Klostergründers Konrad Kurzbold.
Literaturverzeichnis
- Matthias Theodor Kloft: Dom und Domschatz in Limburg an der Lahn, Verlag Langewiesche, Königstein im Taunus 2016 (= Die Blauen Bücher), ISBN 978-3-7845-4826-5 .
- Matthias Theodor Kloft: Limburg an der Lahn – Der Dom, Verlag Verlag Schnell und Steiner, 19., neu überarbeitete Ausgabe 2015, ISBN 978-3-7954-4365-8
Externe Links
- Bistum Limburg – Der Limburger Dom
- Landesamt für Denkmalpflege Hessen – Datenbanknummer. 53076 - detaillierte Beschreibung
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