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Domus Flavia
Der achteckige Brunnen der Domus Flavia

Das Domus Flavia war ein kaiserpalast in Rom, zwischen 80 und 92 n. Chr. gebaut auf einer künstlichen Terrasse auf dem Palatin. Es wurde wahrscheinlich vom Architekten Rabirius im Auftrag des Kaisers entworfen Titus Flavius ​​​​Domitian, 3. Kaiser der flavischen Dynastie.[1]

Das Domus Flavia ist nur einer der dreiteiligen Paläste. Die anderen Teile sind die Domus Augustana und der Hippodrom. Der Palast wurde auf den Fundamenten von Neros Gebäuden errichtet, die unter Kaiser Titus (79-81 n. Chr.) durch einen Brand zerstört wurden. Dies ist noch an den Resten des Palastes zu erkennen. Das Domus Flavia war der offizielle Bereich oder Empfangsbereich für Gäste.

Der Palast war 160 mal 200 Meter groß und bestand aus mehreren Gebäuden. Der Haupteingang befand sich wahrscheinlich auf der Nordostseite. Hier stand eine große Empfangshalle, die heute Aula Regia wird genannt. Dieses Gebäude war mindestens 30 Meter breit und 30 Meter hoch. Auf beiden Seiten dieser Halle befanden sich 2 kleinere Gebäude, die sogenannten Basilika und der Lararium. Diese Namen wurden auch in der Neuzeit geprägt. Die Basilika an der Westseite war durch Säulenreihen in drei Schiffe unterteilt und hatte einen halbrunden Apsis. Vielleicht war es das Auditoriumwo sich die Berater des Kaisers trafen. Das Lararium lag westlich der Aula Regia. Von diesem Gebäude ist praktisch nichts übrig geblieben und sein Aussehen ist schwer zu rekonstruieren. Es wird angenommen, dass sich der Haupteingang zum Palast auf dieser Seite befand und das Lararium möglicherweise das Gebäude war, in dem die Prätorianer untergebracht war, der für die Bewachung des Kaisers zuständig war. Vor diesen drei Gebäuden war ein großes Peristyl (ein Säulengarten), mit einem monumentalen achteckigen Brunnen in Form eines a Labyrinth Stand. Die Fundamente des Brunnens sind noch in restaurierter Form sichtbar. Südlich des Peristyls stand ein großer Saal, von dem einige Reste erhalten sind. Der Boden wurde mit einem Hypokaust und könnte daher beheizt werden. Das war wohl der Cenatio IovisSpeisesaal des Kaisers. Zu beiden Seiten dieser Halle befanden sich zwei symmetrische Gebäude, von denen die Fundamente des westlichen der beiden noch erkennbar sind. Hier stand ein großer ovaler Brunnen.

Nüsse

  1. martialis, VII 56.2. vgl. X71.

Referenzen und weiterführende Literatur

  • S. Ball Platner, Kunst. Domus Augustiana, in S. Ball Platner - Hrsg. Rev. T. Ashby, Ein topographisches Wörterbuch des antiken Roms, London, 1929, S. 158‑166.
  • J. Kreditvergabe, Stadt in Marmor. Reiseführer zum antiken Rom von Zeitgenossen, Amsterdam, 2002, p. 210–214. ISBN 902533153X
  • F. Coarelli, Rom und Umgebung - ein archäologischer Führer, Berkeley 2007. pp. 147–148. ISBN 9780520079618