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Doomkerke
Doomkerke
Straßendorf in BelgienFlagge von Belgien
Doomkerke (Belgien)
Doomkerke
Ort
RegionFlagge Flämische RegionFlandern
ProvinzFlagge WestflandernWestflandern
GemeindeFlagge von RuiseledeRuiselede
Koordinaten51° 4′ N, 3° 21′ O
Detailkarte
Doomkerke (Westflandern)
Doomkerke
Standort in Westflandern
Portal  Portalsymbol  Belgien

Doomkerke ist ein Straßendorf in dem Belgier Provinz Westflandern. Es ist ländlich Gemeinde (Wohnzentrum) mit ca. 700 Einwohnern, im Norden der Gemeinde Ruiselede.

Sankt-Karolus-Kirche, neugotischer Kirchenbau von 1864-1865

Geschichte

Doomkerke verdankt seinen Namen Carolus Doom (Hooglede 1797 - Kortrijk 1884), der von 1842 bis 1868 Pfarrer der Onze-Lieve-Vrouwparochie (Ruiselede Zentrum) war. Er ließ die heutige Kirche in der Nähe des ehemaligen Stadtteils 't Haantje bauen. Gallatas ist der älteste erhaltene (Herrschafts-)Bauernhof, der im 17. und 18. Jahrhundert im Besitz der Familie war. della Faille.

An der Grenze zu den Gemeinden Wingene und Beernem wurde 1849 auf dem Gebiet der ehemaligen of gebaut Sint-Pietersveld (des Abtei St. Peter van Gent) gründete eine École de Réforme (Reformschule) für Vagabunden, Waisen und vernachlässigte Jugendliche. Das ist der Strom Gemeinschaftseinrichtung für besondere Jugendhilfe De Zande daneben befinden sich die Gebäude des Penitentiary Agricultural Center, einer modernen staatlichen Einrichtung als Justizvollzugsanstalt.

Doomkerke wurde 1876 offiziell eine Pfarrei von Ruiselede mit Schutzpatronin Charles Borromäus. Das neugotischSt.-Karolus-Kirche (auch 'Te Lande Cathedral' genannt) wurde 1864-1865 auf Initiative von Father Doom erbaut. Dann (ab 1866) wurde neben der Kirche ein Kloster mit Schulgebäuden (De Linde Grundschule) und einem Pfarrhaus gebaut (heute Brandstraat). Pastor Doom war bis 1880 der erste Pastor der Gemeinde. Er starb 1884 in Kortrijk, wurde aber in Doomkerke beigesetzt.

Sehenswürdigkeiten

  • Um 1866 baute Alphonse Jules De Roo (°Brügge 1826), Sohn von Charles Joseph DeRoo von Tielt (1880), der 1831 Mitglied der Abgeordnetenkammer war. Dieses Haus ist der Strom Schloss De Roo mit Park (Garten, Teich und Waldgrundstück). In einer Ecke des Schlossparks ist a Pranger von 1783, aus dem alten Gut Willecomme in Tielt stammend.
  • Das Kirche Saint Charles Borromeo als "Gesamtkunstwerk" im neugotischen Stil, mit Holzschnitzerkanzel und Kommunionstange. Neben dem Hauptaltar mit Szenen aus dem Leben des Heiligen Karl Borromäus gibt es auch zwei Seitenaltäre.
  • Der Friedhof umgibt noch heute die Kirche, darunter das Grabdenkmal der Familie Carpentier aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Braufamilie Carpentier aus Izegem kaufte 1883 das damals gerade erst errichtete Schloss im Auftrag von Charles-Ferdinand de Beughem de Houtem (gestorben 1882) und Valentine de Saint-Genois des Mottes (1895). Dieses Schloss befindet sich auf dem Gebiet von Wingene (Gemeinde Wildenburg), an der Grenze zu Ruiselede-Doomkerke auf der ehemaligen Sint-Pietersveld. Diese Burg, die den Namen Sint-Pieterskasteel trägt, wurde im Oktober 1923 zusammen mit dem umliegenden Land vom Staat enteignet. Radiosender Belradio zu etablieren.
  • 1947 baute die Familie Guillaume van Pottelsberghe de la Potterie - de Ghellinck d'Elseghem die Schlossresidenz Schilfbecken (entlang des Bruggesteenwegs) mit umliegendem Garten und Park, Wiesen und Feldern.

Natur und Landschaft

Doomkerke liegt am Übergang von Sandy Flandern zu Sandy Flandern in einer Höhe von etwa 17 Metern. Ein Wasserlauf ist der Wantebeek. Vor allem nördlich von Doomkerke ist es bewaldet. Hier sind die (Gallatas) Wälder, das Naturschutzgebiet Die Vorte-Wälder und der Wanderweg 'Parish Field'. Letztere befinden sich auch teilweise auf dem Territorium der benachbarten Pfarrei Par Kreuzkirche. Seit 2009-2010 befindet sich hinter der Hauptstraße ein Landschaftspark mit Teich, Spielplatz, Sitzecke, Obstgarten etc.

Kerne in der Nähe

St. Johannes, Kreuzkirche, Schieber Kapelle, Ruiselede, Maria-Aalter

Literaturverzeichnis

  • Mommerency, Paul, Das ist Doomkerke, 1976.
  • Braet, Marnik, Gedanken über Dokumente und Fotos - 120 Jahre Doomkerke, in: Oud Ruysselede, 1996, Jr. 13, S. 156 - 176.
  • Braet, Marnik, Über die Familie De Roo, die Jungenschule St.-Louis und die Partyhalle in Doomkerkekerk, in: Oud Ruysselede, 2006, jrg. 23, S. 109-118.
  • Mortier, Alois, 100 Jahre Nationale Bildungseinrichtung, Ruiselede, 1949.
  • Braet, Marnik, Drei x Pastor Doom in Ruiselede im 19. Jahrhundert, in: Oud Ruysselede, 2006, jrg. 23, S. 119-120.
  • Verschuere, Antonellus, Die Schwestern Unserer Lieben Frau von VII Woes of Ruiselede (1688-1946)Lannoo, Tielt.
  • Van Vlaenderen, Patricia und Vranckx, Martinez, Bauen im Wandel der Zeiten in Flandern Inventar des architektonischen Erbes Gemeinde Ruiselede, Flämisches Institut für unbewegliches Erbe, Inventar, 2008.

Externe Links

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