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Dublin-descriptoren
Nicht zu verwechseln mit dem Dublin Kern.

Das Dublin-Deskriptoren beschreiben die Zielerreichung für das Studium an Universitäten und Hochschulen in Europa.

In den Jahren 2001-2004 wurden auf Initiative der Niederlande und Flanderns die sogenannten Dublin-Deskriptoren für die Hochschulbildung in Europa erstellt, benannt nach dem Stadt Dublin wo im Jahr 2004 eine Einigung über diese Zielerreichung erzielt wurde. Anlass für die Erstellung dieser Deskriptoren war das Streben nach einer gleichwertigen Ausbildung in den verschiedenen europäischen Ländern. Sie wollten auch die Unterschiede zwischen den Qualifikations- bzw. Leistungszielen für die beiden Bildungspfade verdeutlichen Bachelor-Abschluss und Meister im Hochschulbereich. Dies unter anderem mit Blick auf Studierende, die einen Teil ihres Studiums an einer ausländischen Hochschule absolvieren möchten.

Die Dublin-Deskriptoren sind Teil eines Versuchs, einen Rahmen für Leistungsziele in der Hochschulbildung, den Bologna-Rahmen, festzulegen. Dieser Rahmen war das Ergebnis der sogenannten Bologna-Prozess. Der Rahmen enthält eine Beschreibung der Zielerreichung in drei Zyklen. Der erste Zyklus betrifft die Bachelor-Abschluss, der zweite Zyklus de Master-Studium, und die dritte schließlich die Promotion. Für jeden der Zyklen stehen unterschiedliche Leistungsziele zur Verfügung. Diese drei Zyklen bilden die oberen Ebenen in einem umfassenderen Rahmen mit insgesamt acht Ebenen. Diese anderen fünf Ebenen werden in der beschrieben Europäischer Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen (Europäischer Qualifikationsrahmen für lebenslanges Lernen).

Dass die Initiative zur Erstellung der Dublin-Deskriptoren aus den Niederlanden und Flandern kam, hat zweifellos damit zu tun, dass hier seit 1974 das Instrument der Zielerreichung eingesetzt wird.

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