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Duizend Appels
Die Burg

Tausend Äpfel ist ein Stadtteil, der zur ostflämischen Stadt gehört Sinai.

Im Jahr 1849 a Bahnhof geöffnet auf der Bahn von Gent zu Antwerpen. Bis 1909 hieß diese Station: Bahnhof Mille PommesI, in ein Café in der Nähe Im Duysendt Appelkens hieß.

1858 kaufte der Rechtsanwalt Frans Bellemans ein Anwesen und ließ dort 1865 ein Schloss errichten.

Das Café markierte neben vielen anderen den Ort, an dem die Gemeinden Sinaai, Waasmünster und Belsele nebeneinander und wo Mautgebühren zu entrichten waren. Weitere Lebensgrundlagen waren die Flachsverarbeitung, eine Brennerei und eine Molkerei.

Während der Besatzung im Zweiten Weltkrieg wurden die Nazis, die Waasmünster hatte einen Flughafen gebaut, in großer Zahl zu den Cafés, die dadurch ihren Charakter veränderten und wo teilweise auch Prostitution praktiziert wurde. Dies blieb auch nach der Befreiung 1944 so.

Der Auf- und Ausbau von Verkehrswegen markierte auch das Ende für Im Duysendt Appelkens, die im Weg stand und abgerissen wurde. Die Lebensqualität der Nachbarschaft war bedroht.

Das seit den 1930er Jahren vernachlässigte Schloss und die Anlage wurden von Mrs. Bellemans-De Brabandere spendete an die Minderbrüder, die es gibt Kirche des Heiligen Franziskus baute und bezog das Schloss. Die Väter verließen Anfang der 90er Jahre wieder. Was blieb, waren die Bordelle und Nachtlokale entlang der stark befahrenen Straße.

Das gemeinschaftliche Leben im Bezirk blühte noch.

Kerne in der Nähe

Sinai, Lokeren, Belsele, Waasmünster