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Edgar Canisius

Edgar Canisius (Wien, 26. Juni1865 - ?) war ein Amerikaner, der im Freistaat Kongo und danach gegen das koloniale Gummiregime ausgesagt.

Leben

Canisius war das dritte Kind des Deutsch-Amerikaners Heinrich Theodor Canisius (1826-1885), einem Emigranten Lincoln wurde ernannt Konsul in Wien. Der Sohn verließ am 6. März 1896 von Antwerpen zum Freistaat Kongo, wo er an der Arabische Kampagne unten Hubert Lothaire. Sein Dienst endete im Februar 1899. Nach seinem Urlaub kehrte er nach Afrika zurück, nun nicht mehr im Auftrag der Freistaat Kongo aber von der Société anversoise du commerce au Congo. In dieser ausgelaugten Gummikonzession nahm er an Razzien gegen die Aufständischen teil Budja.

Im April 1901 nannte Canisius es auch an der Anversoise. E. D. Morel benutzte sein Zeugnis in der Pall Mall Gazette ab 16. Oktober. Er ergriff auch das Wort in der Morgenpost vom 15. Januar 1903 und später in diesem Jahr wurde sein Bericht über die Gräueltaten im Kongo in Buchform veröffentlicht. Eine Kampagne unter Kannibalen wurde gebündelt mit Der Fluch Zentralafrikas von Guy Burrows und verschwand damit vom britischen Markt, als Burrows seine Verleumdungsklage verlor. Canisius zeichnete die Geschichte von Ilanga auf, einer Frau aus dem Dorf Waniendo, die versklavt worden war und wie er die Swahili war mächtig.[1] Sie ist eine der wenigen kongolesischen Stimmen aus dieser Zeit.

Danach arbeitete Canisius für eine britische Firma in Afrika und verschwand aus der Geschichte.

Veröffentlichungen

Literatur

Fußnoten

  1. Der Fluch Zentralafrikas, 1903, p. 250-256