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Eikenbladspin
Eichenblattspinne
Eichenblattspinne
Taxonomische Klassifikation
Reich:animalia (Tiere)
Stamm:Gliederfüßer (Arthropoden)
Klasse:Spinnentiere (Spinnentiere)
Auftrag:Araneae (Spinnen)
Familie:Araneidae (Radnetzspinnen)
Sex:Aculepeira
Nett
Aculepeira Ceropegia
Walckenaer,, 1802
Bilder aufWikimedia CommonsWikimedia Commons
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Das Eichenblattspinne oder Eichenblatt-Kugelspinne (Aculepeira Ceropegia, syn.Araneus ceropegia) ist ein Spinne von dem Familie des Kugelnetzspinnen (Araneidae). Die Eichenblattspinne ähnelt der Gartenspinne ist aber leicht an dem auffallend weißen, eichenblattförmigen Fleckenmuster zu erkennen. Die Spinne kommt im Ganzen Zentraleuropa allgemein für.

Beschreibung

Die Weibchen werden 12 bis 14 Millimeter lang, die Männchen 7 bis 8 Millimeter. Es Cephalothorax oder Prosoma ist dunkelbraun und nur um die Augen deutlich heller gefärbt. Die Grundfarbe wird jedoch meist durch das kräftige Haar verdeckt. Der Bauch oder opisthosoma ist relativ gewölbt, schmal in der Form und verjüngt sich deutlich nach hinten. Die gelbbraune Grundfarbe enthält ein dunkles, feines vernetzt Markierung und in der Rückenmitte ein sehr auffälliger, weißer Längsstreifen mit mehreren starken Rundungen, der sich zum Ende hin verjüngt. Die Zeichnung hat Konturen, die dem Blatt des ähneln Eiche, wie Stieleiche oder der Traubeneiche. Die Hüfte (Oberschenkelknochen) ist braun, der Rest des Beins hat einen Streifen aus helleren und dunkleren Farben.

Aussehen

Die Eichenblattspinne kommt in fast ganz Europa vor, wird aber in Richtung Nordwesten seltener und fehlt in Großbritannien, Irland und Dänemark.[1] Die Spinne kommt an offenen, sonnigen Standorten vor, insbesondere auf trockenen Grasebenen, Brachland und Feuchtwiesen, aber auch in offenen Wäldern. In dem Alpen die Eichenblattspinne kommt bis etwa 2500 m Höhe vor.

Lebensstil

Die Bahn wird bodennah zwischen Stauden oder Weizenkörner gebaut. Das Netz ist mit einer dicht gewebten, weißen Seide überzogen. Die Sitzfläche mit schlüsselförmiger Spinne und nach oben gerichteter Sitzöffnung befindet sich meist an Pflanzenteilen nahe der Oberkante der Bahn. Die Spinne ist an trockenen Pflanzenteilen sehr auffällig, kommt aber auch an größeren Blüten vor, wo sie weniger auffällt. Die Spinne fällt mit einer leichten Störung zu Boden und klettert später an einem Faden wieder hoch.

Weibliche Eichenblattspinne
Das Weibchen rechts. Der Mann links. Geschlechtsreife Männchen sitzen normalerweise in der Nähe des Netzes des Weibchens.

Systematisch

Da sich die Morphologie des Genitaltraktes deutlich von der der anderen Arten der Gattung unterscheidet, Araneuswurde die Art ursprünglich zusammen mit den in den Alpen vorkommenden Arten in eine eigene Gattung eingeordnet classified Aculepeira carbonaria.

Literatur

  • Heiko Bellmann: Kosmos Atlas Spinnere Europas. 3. Aufl., 2006. Kosmos, Stuttgart. ISBN 978-3-440-10746-1
  • Heimer, S. & Nentwig, W. (1991): Spinnen Mitteleuropas. - Hamburg & Berlin: Parey. ISBN 3489535340 Online-Schlüssel
  • Jones D (1996): "Der Kosmos-Spinführer"; Franckh-Kosmos Verlags-GmbH & Co, Stuttgart, ISBN 3440061418
  • Ralph Platen, Bodo von Broen, Andreas Herrmann, Ulrich M. Ratschker & Peter Sacher: Gesamtartenliste und Rote Liste der Webspiders, Weberknechte und Pseudoskorpione des Landes Brandenburg (Arachnida: Araneae, Opiliones, Pseudoscorpiones) mit Angaben zur Häufigkeit und Ökologie. Naturschutz und Landschaftspflege in Brandenburg 8, Heft 2 (Beilage); 1999.
  • Roberts, M. J. (1995): Collins Field Guide: Spiders of Britain & Northern Europe. - Bad: Ramsbury. ISBN 0002199815

Externe Links

Mediendateien zu diesem Thema finden Sie auf der Seite Aculepeira Ceropegia auf Wikimedia Commons.