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Emil Meinardus (Wilhelmshaven, 21. Dezember1859 – Chilton, 10. November1942) war ein Deutsche-amerikanischKomponist, Musikpädagoge, Dirigent und Musikhändler.
Lebenszyklus
Meinardus studierte Musik an der Militärmusikschule in Hannover, wo er 1879 auch sein Diplom erhielt. Anschließend wurde er Mitglied militärischer Musikkapellen in Deutschland und blieb in dieser Position bis 1884. 1884 emigrierte er in die USA. Nacheinander lebte er in Ratsching (1884-1887), Milwaukee (1887-1889), Elchherz und Kiel, wo er als Musiklehrer und Dirigent arbeitete, und ging 1891 nach Chilton, Wisconsin. Hier gründete er einen Musikladen „Chilton Music House and News Subscription Office“ und führte diesen über 20 Jahre lang. Er war auch Dirigent mehrerer Blasorchester, darunter die Arion-Band und der Kieler Stadtkapelle[1], der mehrere seiner Werke uraufgeführt hat. Er war auch Dirigent der Kieler Männerchor[2].
Als Komponist schrieb er mehr als 140 Werke für Orchester, Blasorchester und Klavier, von denen das bekannteste das Germania Columbia - Großer Festivalmarsch und der Arion März sein.
Literaturverzeichnis
- Wolfgang Suppan, Armin Suppan: Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens, 4. Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Schulz GmbH, 1994, ISBN 3-923058-07-1
- Paul E. Bierley, William H. Rehrig: Die Erbe-Enzyklopädie der Bandmusik: Komponisten und ihre Musik, Westerville, Ohio: Integrity Press, 1991, ISBN 0-918048-08-7
Externer Link
- (und) Biografie[toter Link]
- (und) Kurzbiografie auf der Internetseite der "German American Music - Wisconsins Tradition"
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
| Bibliographische Informationen |
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Kontrollnummer der Kongressbibliothek:nein2011105469 |