WikiDer > Emile de la Fuente
Emile Jacques de la Fuente (Paramaribo, 28. Dezember1898 - Dort, 26. Februar1977) war ein Surinam Unternehmer und Politiker.
Seine Vorfahren waren Sephardische Juden der aus Spanien in die Niederlande geflohen war. Sein Großvater kam als niederländischer Soldat nach Surinam und wurde dort Unternehmer, sein Sohn Samuel Abraham de la Fuente war Kinobesitzer in Paramaribo. In die Fußstapfen dieses Vaters tritt E.J. de la Fuente war zu Beginn seiner Karriere auch an der Vorführung von Filmen beteiligt, aber auch in der Vermietung und war nicht auf Suriname beschränkt, sondern war auch in der die Karibik wofür er sieben Jahre lang viel dorthin gereist ist. 1930 gründete De la Fuente, die inzwischen Tilly Fernandes geheiratet hatte, ein kleines Hotel, das später das Palace Hotel auf der Regierungsplatz (jetzt Unabhängigkeitsplatz). Sie würden ein Kind haben, Harold, das 1948 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam Puerto Rico zum Leben erweckt. Mit der Ankunft der Amerikaner ab 1939 aufgrund der militärischen Bedeutung von Aluminium für die Flugzeugindustrie liefen die Geschäfte für ihn gut und er wurde auch Besitzer/Pächter von vier Kinos (Bellevue, Star, Tower und Luxor). Er war auch politisch aktiv. 1946 wurde er in die gewählt Staaten von Surinam. 1949 wurde er Mitglied der erste allgemeine wahl für die Nationale Partei Surinam (NPS) wiedergewählt. Nach einem Konflikt innerhalb dieser Partei (siehe Krankenhausproblem) war einer von acht der 13 NPS-Staaten, die diese Partei 1950 verließen, und kurz darauf gab er auch seinen Sitz auf. Im folgenden Jahr kehrte er in die NPS zurück und wurde für kurze Zeit sogar Parteivorsitzender. Bei der Wahlen 1958 er wurde als Abgeordneter für diese Partei wiedergewählt. Auch im Anschluss Wahlen im März 1963 er wurde als NPS-Parlamentarier wiedergewählt. J.S.P. Halsband, bis dahin Staatspräsident, wurde nach der Gründung zum Sozialminister ernannt, woraufhin ihm De la Fuente im Mai 1963 als Präsident nachfolgte. Im Januar 1964 trat er als Vorsitzender zurück, offiziell wegen gesundheitlicher Probleme, aber es würde auch einen Konflikt mit dem Premierminister geben JA. pengel habe gespielt. De la Fuente war auch in anderen Organisationen aktiv. So war er zum Beispiel Vorsitzender des Surinamischer Fußballverband (SVB) an der Eröffnung 1953 beteiligt Suriname-Stadion das später in „André Kamperveenstadion“ umbenannt wurde und eine wichtige Rolle bei der Lösung des langjährigen Konflikts zwischen der SVB und dem „Nederlandsch Guyana Voetbal Bond“ (NGVB) spielte. Er war auch der Bauherr für den Bau des Parima-Schwimmbades. Als Unternehmer und Direktor blieb er bis ins hohe Alter aktiv. Ende 1972 musste er sein Amt als Aufsichtsratsvorsitzender der Surinamisches Wasserversorgungsunternehmen (SWM), weil die Regierung beschlossen hatte, dass von nun an von der Regierung bestellte Führungskräfte und Aufsichtsräte mit 70 Jahren von diesem Amt zurücktreten sollen. Er starb Anfang 1977 im Alter von 78 Jahren.
| Vorgänger: J.S.P. Halsband | Präsident der Staaten von Surinam 1963 - 1964 | Nachfolger: J. Lachmon |