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Emma Lazarus
Emma Lazarus

Emma Lazarus (New York, 22. Juli1849 - Dort, 19. November1887) war ein jüdisch-amerikanisch Dichter und Essayist.

Leben und Arbeiten

Lazarus wurde in einem wohlhabenden Sephardischer Jude Familie, die bereits zu Zeiten des WIC Schutz gefunden hatte in Neu-Amsterdam gegen die Spanische Inquisition.

Anfangs schrieb sie stark melancholische Gedichte, doch beeinflusst von den Berichten von Auswanderern über Pogrome in dem Ukraine änderte den Ton ihrer Arbeit und widmete sich ganz der Verteidigung des verfolgten jüdischen Volkes. Wegen ihrer Sorge um diese jüdischen Emigranten wurde sie "Mutter der Verbannten" genannt. Sie ist am besten für ihr Sonett bekannt Der neue Koloss, mit der bekannten Zeile „Gib mir deine müde, deine Armen“, die sie 1883 zu einer Kunstausstellung in New York beisteuerte, um Geld für den Sockel der Freiheitsstatue. Lange nach ihrem Tod führte eine Aktion ihrer Freundin Georgina Schuyler 1903 dazu, dass der Text auf einer Bronzetafel im Sockel angebracht wurde.[1]

Lazarus ist zweimal gereist Europa, erst 1885 und dann 1887. Nach dieser letzten Reise kehrte sie krank zurück und starb kurz darauf, wahrscheinlich an den Morbus Hodgkin.

Literaturverzeichnis

"Der neue Koloss" auf der Freiheitsstatue
  • Admetus und andere Gedichte (1875)
  • Alide: Eine Episode aus Goethes Leben (1874)
  • Emma Lazarus. Auszüge aus ihrer Poesie und Prosa (1944)
  • Gedichte und Balladen von Heinrich Heine (1881)
  • Gedichte und Übersetzungen. Geschrieben zwischen vierzehn und sechzehn (1866)
  • Die Gedichte von Emma Lazarus 2 Teile (1888)
  • Lieder eines Semiten: Der Tanz zu Tode und andere Gedichte (1882)
  • Der Spagnoletto (1876)
  • Biographische Skizze des Lebens von Heinrich Heine (posthum)

Literatur und Quellen

  • A. Bachrach u.a.: Enzyklopädie der Weltliteratur. Büsum, 1980-1984. ISBN 90-228-4330-0
  • Esther H. Schör: Emma Lazarus. Eine Biographie New York 2006, ISBN 0-8052-4216-3

Externe Links

Verweise

  1. Bette Roth Young: Emma Lazarus in ihrer Welt: Leben und Briefe, The Jewish Publication Society, 1997, p. 3