WikiDer > Engelbert Sitter
Engelbert Sitter (mailberg, 1868 – Wien, 1944) war ein österreichischKomponist und Militär Kapellmeister.
Lebenszyklus
Sitter stammt aus einer musikalischen Familie. Sein Vater spielte im Orchester von Joseph Lanner und sein Bruder Anton war Musiker im Orchester von Johann Strauß jr. und langjähriger Orchesterleiter der Kapelle von Philipp Fahrbach sr.. Engelberts anderer Bruder Johann war ebenfalls Militärkapellmeister der Musikkapelle des Infanterie-Regiments Nr. 21 und Komponist (Aspenberg und Traun-Marsch, Meergrün-Marsch und Rebracha-Marsch).
Engelbert selbst war zunächst Musiker in verschiedenen Militärkapellen, unter anderem in der berühmten Kapelle des "Hoch- und Deutschmeister"-Regiments Nr. 4 in Wien. 1897 wurde er Regiments-Tambour und ab 1. Juni 1899 Kapellmeister der Militärkapelle des Infanterie-Regiments Nr. 84. Am 1. August 1905 wechselte er als Kapellmeister in die Musikkapelle des Infanterie-Regiments Nr. 100.
Als Komponist schrieb er mehrere Märsche für Blasorchester.
Kompositionen
Arbeiten für eine Blaskapelle
- Bolfras Marsch
- Der erste 100er-Marsch (100er Regimental-Marsch)
- Oberst-Kuhn-Marsch
Literaturverzeichnis
- Emil Rameis: Die österreichische Militärmusik von ihren Anfängen bis zum Jahre 1918. Ergänzt u. Bärb. v.Eugen Brixel. - Tutzing 1976. 208 S., 4 Bl. abb. (Alta musica 2). ISBN 3-795-20174-8 ISBN 978-3-795-20174-6
- Josef Damanski: Die Militär-Kapellmeister Österreich Ungarns - Illustriertes biographisches Lexikon, Leipzig, Paltur, 1904. 144 S.
Externer Link
- (das) Kurze Biographie (archiviert)
| Bibliographische Informationen |
|---|
Virtuelle internationale Normdatei:306432740 |