WikiDer > Engelbert von Altena-Isenberg
Engelbert von Altena-Isenberg | ||
| Ca. 1196 – 18. Juli 1226 | ||
| Bischof von Osnabrück | ||
| Zeitspanne | 1. 1224-1226 2. 1237-1250 | |
| Vorgänger | Adolf van Tecklenburg | |
| Nachfolger | Bruno van Altena-Isenberg | |
| Vater | Arnold van Altena-Isenberg | |
| Mutter | Mathilde von Kleve | |
Engelbert von Altena-Isenberg (1198 - 1250), bekannt als Engelbert III. Bischof von Fürstbistum Osnabrück, regierte während zwei Perioden, die erste von 1224-1226 und die zweite von 1237-1250.
Lebenszyklus
Engelbert war der dritte Sohn des Grafen Arnold von Altena aus seiner Ehe mit Mathilde von Kleve, Tochter des Grafen Diederik III(IV) von Kleve und Adelaide von Sulzbach.
Engelbert war wie vier weitere Brüder Diederick, Philipp, Bruno und Gottfried für ein kirchliches Amt bestimmt. 1224 folgte er Bischof Adolf von Tecklenburg im Bistum Osnabrück. Während der ersten Periode (1224 - 1226) als Bischof Engelbert vom deutschen König am 3. September 1225 erhielt Heinrich VII. (Römischer König), Hoheit für Osnabrück, Iburg, Melle, Dissen, Ankum, Bramsche, Damme und Wiedenbrück. Das war der Beginn der Entwicklung des hoch einstigen Osnabrück, dem Stützpunkt des souveränen Fürstbistums Osnabrück. Als bischöflicher Münzherr ließ er in Wiedenbrück Münzen prägen. Seine souveräne Herrschaft wurde fast 3 Monate später abrupt abgebrochen. Bruder Graf Friedrich von Altena-Isenberg war am Tod ihres Onkels am 27. November 1225 in Gevelsberg beteiligt Engelbert II. von Berg, Erzbischof der Kurfürstentum Köln.
Schöne Reise nach Rom
zusammen mit Bruder Diederik van Altena-Isenberg, Bischof von Münster, machte sich Engelbert am 1. Januar 1226 in Begleitung des Bischofs des Fürstbistums Minden, Prälaten und drei Äbten auf den Weg nach Lüttich. Hier fand am 2. Februar 1226 ein Prozess statt, bei dem sich die beiden Brüder Diederick und Engelbert gegen den Vorwurf der Mittäterschaft verteidigen mussten. Nach einem Aufruhr wurde die Angelegenheit an den Papst verwiesen. Beide brachen am 23. Februar 1226 nach Rom auf. Am 30. April 1226, noch auf dem Rückweg, war in Köln bereits bekannt, dass der Papst ihre Dispens als Bischof bestätigt hatte. Diederick starb auf dem Rückweg. Engelbert kehrte im Sommer wohlbehalten zurück. Nach der Hinrichtung von Bruder Frederik blieb Engelbert der wichtigste Anwalt seiner jungen Cousins, der überlebenden Söhne von Bruder Frederik, die ihr Onkel Herzogcle Heinrich IV. von Limburg in seiner Festung an der Vesdre, wurden aufgezogen.
Rehabilitation
Engelbert wurde rehabilitiert und 1239 zum zweiten Mal Bischof von Osnabrück. In dieser Zeit baute er 1246 südöstlich von die Burg Reckenberg Osnabrück. Daran schloss er ein Leihzimmer an. Der Militärkommandant für die Stadt und die Burg wurde der Drost, der 10 Vasallen führte, aus denen eine Ritterschaft von Vasallen hervorging. Bewaffnete Hände sollten diese Hilfe leisten, wenn Feindseligkeiten drohten.
Engelbert erscheint in diesem Jahr mit seinen anderen Brüdern auch als Zeugen in der Urkunde vom 17. Juli 1242 über die Lehnsübergabe der Limburg an der Lenne. Einige Jahre vor seinem Tod fungierte Engelbert als Berater für den Friedensvertrag seines Cousins Diederik mit Graf von Markus. In der Stiftungsurkunde vom 1. Mai 1243 der Burg Limburg er ist der erste und Herzog Hendrik von Limburg als zweiter Urkunde für Zeichner.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|